Katja Arends aus Gladbeck ging beim ältesten Frauenlauf von New York an den Start
Gladbeck: Spannender Lauf im "Big Apple"

Der glückliche Biss in die Medaille: Nach anstrengenden zehn Kilometern freute sich Katja Arends über ihren gelungenen ersten Auslandslauf vor der Skyline Manhattans. Foto: privat / Arends
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  • Der glückliche Biss in die Medaille: Nach anstrengenden zehn Kilometern freute sich Katja Arends über ihren gelungenen ersten Auslandslauf vor der Skyline Manhattans. Foto: privat / Arends
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Der älteste Zehn-Kilometer-Lauf nur für Frauen, der Mini10k, findet seit 1972 in New York statt. Aus den ursprünglich 78 Läuferinnen sind über 8800 geworden. Die Gladbeckerin Katja Arends war in diesem Jahr eine davon.

Katja Arends ist noch vergleichsweise frisch in der Läuferszene: Erst seit rund einem Jahr trainiert die Gladbeckerin regelmäßig - ganz für sich und aus eigener Motivation heraus. Aber auch ohne Verein im Rücken kann einen der Sport weit bringen - etwa zu einem internationalen Lauf in den USA.

Katja Arends erster Laufevent im Ausland überhaupt führte sie direkt in die Neue Welt. So fand sie sich Anfang Juni beim Start des legendären Frauenlaufs "Mini10k" wieder, der inzwischen natürlich nicht mehr im namensgebenden Minirock absolviert wird. Und der war nicht ohne: "Es ging zehn Kilometer durch den doch sehr hügeligen Central Park, immerhin 168 Höhenmeter", berichtet Arends. Profisportlerinnen, die sich voll auf die Bahn konzentrieren, reißen die Strecke in etwas über einer halben Stunde runter.

Anstrengender Lauf vor fantastischer Skyline

Doch das war gar nicht das Ziel der Gladbeckerin. "Mir persönlich ging es nicht um eine bestimme Zielzeit, sondern mehr darum den Lauf an diesem tollen Ort bei dieser fantastischen Skyline zu genießen", erzählt sie. "Auch wenn es zwischendurch sehr anstrengend und sehr warm war, hatte ich meinen Spaß." Dabei trug Arends ihre Heimat vielleicht im, aber auf jeden Fall vor dem Herzen, ging sie doch mit der Zechenkulisse auf ihrem Vivavest-Marathontrikot an den Start.

"Ich bin sehr stolz darauf, eine von 8800 Läuferin gewesen zu sein", freute sich die Sportlerin aus dem Revier nach dem Zieleinlauf. Zu dem Hochgefühl trugen nicht zuletzt auch die Einheimischen bei: "Ganz viele Amerikaner haben mir danach auf dem Weg zur U-Bahn und in der U-Bahn gratuliert, das war ein tolles Gefühl!"

Der glückliche Biss in die Medaille: Nach anstrengenden zehn Kilometern freute sich Katja Arends über ihren gelungenen ersten Auslandslauf vor der Skyline Manhattans. Foto: privat / Arends
 Am Südende des Parks macht die Laufstrecke eine weite Rechtskurve. Das Gebäude mit dem grünen Dach ist das berühmte Hampshire House von 1937, dahinter hoch aufragend das erst 2014 eröffnete One57 mit 75 Stockwerken - kurz gesagt, es gab entlang der Strecke viel zu sehen für die Läuferinnen.

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