"Sport für bewegte Bürger" in Gladbeck: Seit 30 Jahren greifen Senioren zu Racket und Tennisball

Seit 30 Jahren besteht nun schon die Tennisabteilung des Vereins "Sport für bewegte Bürger". Aus diesem Anlass hatte der Verein zu einer Feierstunde in seinen "Bewegungstreff" eingeladen und konnte hier auch Damen und Herren begrüßen, die 1988 zu den Gründungsmitgliedern der Abteilung gehörten.
  • Seit 30 Jahren besteht nun schon die Tennisabteilung des Vereins "Sport für bewegte Bürger". Aus diesem Anlass hatte der Verein zu einer Feierstunde in seinen "Bewegungstreff" eingeladen und konnte hier auch Damen und Herren begrüßen, die 1988 zu den Gründungsmitgliedern der Abteilung gehörten.
  • Foto: Foto: Kariger
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Gladbeck-Ost. Auch in Gladbeck erlebte der "Weiße Sport" in den 80er- und 90er-Jahren einen regelrechten Boom, als Steffi Graf und Boris Becker die Tenniswelt beherrschten. Auch so mancher Gladbecker kam auf den Geschmack, wollte sich aktiv auf dem Tennisplatz betätigen.

Diesen Trend erkannte frühzeitig der Verein "Sport für bewegte Bürger", damals noch als "Sport für betagte Bürger". Und so schlug in 1988 die Geburtsstunde für die Tennisabteilung, die bis zum heutige Tage die ohnehin umfangreiche Angebotspalette des größen westfälischen Vereins im "Sport der Älteren" bereichert.

Das 30-jährige Bestehen wurde natürlich gebührend gefeiert. So hatte der Verein zu einer Feierstunde in seinen "Begegnungstreff" an der Erlenstraße in Gladbeck-Ost eingeladen, wo die Abteilungsmitglieder in geselliger Runde noch einmal Erinnerungen an die vergangenen Jahre Revue passieren ließen. Da durfte so mancher Schwank nicht fehlen und Hilfestellung leistete Günter Schorrege, denn er hatte filmische Impressionen aus den den drei zurücklegenden Tennis-Jahrzehnten im Verein "Sport für bewegte Bürger" zusammengetragen.

14 Tennisbegeisterte waren es, die sich im Frühjahr 1988 zum ersten Treffen in der Lambert-Schule trafen, um die ersten Tennissport-Grundtechniken zu erlernen. Mit von der Partie war auch Erich Huppertz. Der inzwischen 90-jährige, der anschließend über viele Jahre die Abteilungsleitung innehatte, erinnert sich: "Die waren alle mit großer Begeisterung dabei. In kürzester zeit waren sie in der Lage, eine saubere Vor- und Rückhand zu spielen. Einige entwickelten ihr Leistungsvermögen sogar so weit, dass sie in die Seniorenabteilungen der Gladbecker Tennisvereine wechselten, um an regelmäßigen Wettkämpfen teilnehmen zu können." Bei allem sportlichen Ehrgeiz kam und kommt aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. So treffen sich viele Abteilungsmitglieder gerne auch außerhalb des Tennisplatzes und verbringen ihre Freizeit gerne miteinander.

Die Abteilungsleitung liegt inzwischen in den Händen von Klaus Albert. Der ehemalige Fußball-Profi legt Wert darauf, die hervorragende Arbeit von Erich Huppertz fortsetzen zu wollen. Neben der Weiterführung der Pflege des sozialen Aspektes hat sich Klaus Albert zum Ziel gesetzt, jedes Mitglied der Tennis-Abteilung seiner persönlichen Möglichkeiten nach ständig und eher spielerisch in kleinen Schritten weiter zu entwickeln.

Weitere Mitstreiter sind bei den Tennis-Senioren auch weiterhin willkommen. Die Gruppe trifft sich zu den wöchentlichen Übungs-/Trainingsabenden montags von 16 bis 18 Uhr in der Sporthalle rechts der Anne-Frank-Realschule an der Kortestraße in Stadtmitte.

Wer weitere Infos über die Tennisabteilung des Vereins "Sport für bewegte Bürger" wünscht, kann sich gerne in der Vereinsgeschäftsstelle unter Tel. 02043-64222 beziehungsweise im Interent unter wwww.sfbb-gladbeck.de informieren. Hier gibt es natürlich auch Auskünfte über das gesamte Sportangebot des Vereins.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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