Stadt Gladbeck favorisiert ein "neues Konzept"
Sportanlage wird komplett erneuert

Der Sportplatz an der Enfieldstraße diente über rund vier Jahre als Standort für Wohncontainer für Flüchtlinge. Das Containerdorf wurde inzwischen abgebaut, aber das Areal kann in seinem aktuellen Zustand nicht mehr für sportliche Zwecke genutzt werden, weshalb eine komplette Erneuerung geplant ist.
  • Der Sportplatz an der Enfieldstraße diente über rund vier Jahre als Standort für Wohncontainer für Flüchtlinge. Das Containerdorf wurde inzwischen abgebaut, aber das Areal kann in seinem aktuellen Zustand nicht mehr für sportliche Zwecke genutzt werden, weshalb eine komplette Erneuerung geplant ist.
  • Foto: Archiv Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Für die Sport-Infrastruktur in Rentfort-Nord ist dies zweifelsohne eine gute Nachricht: Der Sportplatz an der Enfieldstraße soll schon in Kürze komplett erneuert werden.

"Klar ist: Wir brauchen die Anlage für den Schul- und Breitensport," gesteht Rainer Weichelt, 1. Beigeordneter und Sportdezernent der Stadt Gladbeck unumwunden ein. Allerdings, so Weichelt weiter, wolle man die Anlage künftig mit einem veränderten Konzept betreiben.

Nach Angaben von Weichelt gibt es im Rathaus Überlegungen, das Gelände zu einer modernen Schulsportanlage umzubauen, die auch multifunktional genutzt werden könne. Vorgesehen ist demnach auch, das Bewegungsareal Quälingsteich/Zweckeler Wald bei den Planungen zu berücksichtigen. Die Umsetzung ist schon für 2020/2021 geplant. Den Auftakt der weiteren Planungen wird das Gespräch mit den Verantwortlichen der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule sein, das bereits Mitte August stattfinden soll.

Im Sommer 2015 wurden bekanntlich auf dem Sportplatz Wohncontainer aufgebaut, in denen dann geflüchtete Menschen lebten. Der Abbau der Container erfolgte im März 2019, doch der Platz hatte sichtlich unter der atypischen Nutzung gelitten. Aufgrund dieser Kenntnisse hat die Sportverwaltung der Stadt Gladbeck ein Gutachten betreffs der Kosten für die Wiederherstellung in Auftrag gegeben.

Der Standort in Rentfort-Nord war Teil der Notunterkünfte des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher hat die Verwaltung das Gutachten mit der Bitte um Kostenerstattung an die Düsseldorfer Landesregierung weitergeleitet. Eine Antwort über eine eventuelle Höhe der Beteiligung liegt aber bislang nicht vor.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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