Älter geworden und dabei jung geblieben - Ratsgymnasium feiert 111-jähriges Jubiläum

Das Ratsgymnasium auf einer Postkarte aus dem Jahr 1920.
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  • Das Ratsgymnasium auf einer Postkarte aus dem Jahr 1920.
  • hochgeladen von Annette Robenek

Das älteste Gymnasium unserer Stadt feiert seinen 111. Geburtstag: Vom 6. bis zum 15. Oktober veranstaltet das Ratsgymnasium in der Mittelstraße unter dem Motto „Alt geworden aber jung geblieben“ eine Jubiläumswoche, in der „nicht ganz so gravitätisch gefeiert wird“, schmunzelt der Stellvertretende Schulleiter Hans-Christoph Pocha.
Nicht so gravitätisch heißt eher locker, daher stehen nicht die Historie, sondern die Menschen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Und somit sind auch alle aktiv miteinbezogen - Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige beteiligen sich aktiv am Programm.
„Wir starten am 6. Oktober mit einem Bunten Abend“, erläuert Schulleiter Manfred Lauffs. Hier wird Kleinkunst vom Feinsten geboten: Dudelsack, Gedichte, Breakdance, und Darbietungen vom Eltern-Lehrer-Chor. Für den „Abend der Begegnung in entspannter Atmosphäre mit Snacks und bunten Getränken“ sind noch Karten zu drei Euro im Sekretariat der Schule (Telefon 29810) zu erhalten.
Ausverkauft hingegen ist der festliche Schulball mit Livemusik, Tanz und Buffet in der Aula am 8. Oktober.
In der Woche darauf werden die Schüler an zwei Projekttagen (13. und 14. Oktober) unter dem Motto „Rats ackert“ ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. „Dabei geht es eher ‚handgreiflich‘ zu“, lächelt Pocha. „Es wird gewebt, gefilzt und gebastelt, Räume werden umgestaltet und auch eine DVD - Die Geschichte des Ratsgymnasiums - soll kreiert werden.“
Die Ergebnisse der Projekttage stellen die Schüler dann beim Schulfest am Freitag, 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr vor. Zum Schulfest sind übrigens alle Gladbecker eingeladen. Abschluss der Festtage ist dann das große Ehemaligentreffen am Samstag, 15. Oktober, ab 19 Uhr in der Stadthalle.
„Dieses Treffen findet alle fünf Jahre statt, für unser 111-Jähriges haben wir es um ein Jahr verschoben“, erklärt Pocha. Gespannt darf man auch die Festschrift sein, die Pocha zusammen mit Schülern und Eltern zum Jubiläum erstellt hat. „Es ist keine Chronik, sondern ein Journal mit interessanten Beiträgen von erfolgreichen Ehemaligen wie Rasmus Baumann, Jörg Dahlmann oder Caroline Masson.“
Sie alle haben gute Erinnerungen an ihre Schulzeit am Ratsgymnasium, eine Zeit, die ihnen bei ihren Erfolgen geholfen hat. „Viele von unseren Ehemaligen sind der Meinung, das ihre Schulzeit ihnen etwas fürs Leben gebracht hat“, ist Lauffs zufrieden. Und diese schicken deshalb nicht selten wiederum ihre Kinder zum Ratsgymnasium.
Von daher sieht Lauffs die Schule für die Zukunft gut aufgestellt, eine Zukunft in der Tradition und Innovation gleichberechtigt nebeneinander existieren sollen.
Ein Gedanke, den auch Pocha unterstützt: „Das Bewährte bewahren, aber auch neue Ideen und Gedanken zu integrieren und diese Mischung zu einer qualitätsvollen Ausbildung zusammenzufügen - das ist das Geheimnis des Erfolgs der Marke „Ratsgymnasium.“

Das Ratsgymnasium auf einer Postkarte aus dem Jahr 1920.
Auch diese jungen Herren absolvierten im Jahr 1920 ihr Abitur am Ratsgymnasium.

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