Auf in die USA

Amerika ich komme! Mascha Kuhlmann und Bundestagsabgeordneter Michael Gerdes, der sie für das Auslandsstipendium ausgewählt hatte.
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  • hochgeladen von Annette Robenek

Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird Mascha Kuhlmann in den nächsten Wochen aufbrechen. Die 15-jährige Schülerin hat eines der begehrten Auslandsstipendien des Deutschen Bundestags erhalten.

Mit ihr freuen sich nicht nur ihre Familie und insbesondere ihr Vater - STADTSPIEGEL-Kundenberater Christian Kuhlmann - sondern auch der SPD-Bundestagsabgeordnete für Gladbeck, Michael Gerdes. Er befürwortete nämlich Maschas Bewerbung für einen zehnmonatigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.

Und wünscht der jungen Gladbeckerin natürlich alles Gute für ihre Zeit in Amerika. „Viel Glück mit ihrer Gastfamilie und natürlich viele gute Erfahrungen“, so Gerdes. Aber der Bundestagsabgeordnete knüpft auch Erwartungen an die Heisenbergschülerin. „Sie soll nämlich nicht nur die amerikanische Kultur kennenlernen, sondern auch als unsere Botschafterin in den USA fungieren.“

Denn Gerdes hat so seine eigene Erfahrungen in Amerika gemacht. An einer Supermarktkasse wurde er als Deutscher erkannt und schon scholl ihm von der freundlichen Kassierin entgegen. „Oh, ich kann auch Deutsch - Sauerkraut und Weißwurst“.

Gerdes seufzte ergeben anhand dieser typischen Vorurteile und gibt Mascha daher mit auf den Weg, diese auszuräumen - „Deutschland ist nicht nur Sauerkraut“, schmunzelt der Abgeordnete.

Mit Mascha scheint er eine geeignete Kandidatin dafür gefunden zu haben. Die Rentforterin ist offen, freundlich und sympathisch und trotz ihrer 15 Jahre auch schon erstaunlich selbstbewusst.

Auch Michael Gerdes war beeindruckt von Mascha, daher wählte er sie unter drei Kandidaten aus. „Sie hatte gute Noten, was eine Grundvoraussetzung für solch ein Stipendium ist, kommt freundlich und forsch rüber und besitzt eine hohe Sozialkompetenz“, lobt Gerdes, der sich auch bei Familie Kuhlmann vor Ort ein Bild machte.

Mascha selbst musste ein strenges Auswahlverfahren bei der deutschen Länderorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. absolvieren, einem gemeinnütziger Verein, der das Parlamentarische Patenschaftsprogramm betreut und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt ist. Von der AFS wurde sie Michael Gerdes vorgeschlagen, der sich zur ihrer Freude dann auch für sie entschied.
Und was erwartet Mascha selbst? „Ich möchte bei einem Auslandaufenthalt vor allem selbstständiger und erwachsener werden, neue Freunde finden und auch für die Zukunft enge Kontakte in die USA knüpfen.“

Besonders neugierig ist die junge Gladbeckerin auf die High School, die sie besuchen wird. „Ich bin gespannt, ob es dort wirklich so klischeehaft zugeht wie im ‚Highschool Musical‘ “, lacht sie.

Bislang weiß sie noch nicht, wann sie den Flieger besteigen wird und wohin die Reise geht. Anvisiert wurde ihr ein Zeitraum zwischen dem 9. August bis zum 7. September.
Und wenn es dann endlich losgeht, werden auch unsere Leser immer gut informiert werden über Maschas Erlebnisse.

Denn sie ist Bürgerreporterin des LOKALKOMPASS Gladbeck und wird dort ihre USA- Berichte einstellen. Und darauf freuen nicht nur wir uns, sondern auch Michael Gerdes, der so schnell und aus erster Hand erfährt, wie es seiner Stipendiatin in den USA ergeht.

INFO: Der deutsche Bundestag vergibt im Rahmen des „Partnerschafts-Programms" im Jahr 2013/2014 voraussichtlich 360 Stipendien für ein Austauschjahr in den USA. Das PPP-Stipendium umfasst die Reise-, Programm- sowie notwendige Versicherungskosten. Die Stipendiaten leben in amerikanischen Gastfamilien. Die Bundestagsabgeordneten nominieren die PPP-Stipendiaten und übernehmen für sie eine Patenschaft. Weitere Infos gibt es auf der Homepage von Michael Gerdes.

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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