Frentroperstr. - Rennstrecke teils mit 100 Km/h durch den Wald

Wer hier in der Kurve der Frentroperstr. per Rad bei Sonnenschein die Straßenseite wechseln will, um in den Wald einzukehren, der macht ein Spießrutenrennen mit. Für derartige Rennstrecken müsste man hier eine Kfz-Mautgebühr einführen, die zugunsten in die Stadtkassen fließt. Stur Tempo 30 auf dem Waldstück eingehalten, ginge ja noch. Aber wer hält sich daran? Foto: Kariger
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Gladbeck: Frentroperstr. - Waldstück | Viele nennen es "Zweckeler Busch", für mich ein kleiner Wald. Sonnenschein, trockenes Wetter, Radler jede Menge (zunehmend mehr) fahren an allen Pfaden in den Zweckeler Busch hinein. Persönlich war ich auf Rotwild-Ausschau, denn Rehe gibt es auf beiden Baum-Flächen der Frentroperstr. ebenfalls.

Man kommt z. B. per Rad von Zweckel od. Schultendorf und biegt in die Frentroperstr. ein, um in Richtung Maschinenhalle zu fahren.

Eine herrliche Stimmung, denn nicht nur Familien-Radler mit Kindern sind heute vermehrt unterwegs, sondern der motorisierte Straßenverkehr und Vettel-Freak gibt auch bedeutend mehr Gas an hellen Sonnentagen, ... man will ja Eindruck schinden.

Der absolute "Kick" für Radler entsteht ja erst, wenn man im Nacken den Windzug vorbei jagender Autos verspürt, die wegen entgegenkommender "Renn-Teilnehmer" sich ebenfalls eng aneinander quetschen. Befindet sich der Radler innerhalb der Rad-Fahrbahnmarkierungen* beider Fahrbahnseiten, wird es für den entgegenkommenden Verkehr sehr eng.
(* aufgemalte Fahrbahnmarkierungen = fälschlicherweise "Schutzzone" für Radler genannt. "Schutz"zonen kann man eher Leitplanken-getrennte Wege nennen.)

Endgültig das "Kotzen" bekommt der Radler in der Kurve der Frentroperstr. ca. in Höhe der Bergwerks-Ruine, wenn z. B. eine Gruppe Radler mit Kindern die Straße überqueren will, um in den gegenüberliegenden Zweckeler Wald einzukehren. Alleine hatte man schon Schwierigkeiten, eine Verkehrs-Lücke in der Kurve zu erwischen, die mit überhöhtem Tempo frequentiert wird.

Hier radeln schon manche Familien aus Angst auf der linken Seite, weil sie sich nicht trauen, die Straße überqueren zu müssen, denn den aus Dorsten kommenden motorisierten Verkehrsteilnehmer interessiert das meistens nicht.

Auf dieser Strecke wird nach Aussage von Insidern übrigens jedes Jahr ein Reh platt gefahren. Belehrungen an Kfz-Teilnehmer sind zunehmend wirkungsloser.
Eine wirkungsvolle Methode wären versteckte Starenkästen wie im Nachbarland NL. Tempo 30-Schilder dürften auch kaum Abhilfe schaffen, um Mensch und Tiere zu schützen. 5 - 6 Tempo-Bremskissen auf der Fahrbahn montiert, wäre die einzige gewaltsame Methode, die rücksichtslosen Raser zu stoppen.
Auch eine Kfz-Mautgebühr könnte den Verkehr stark drosseln, welche zugunsten der Stadtkassen jeweils dem Kämmerer zufließen.

Und ja: Es gibt auch rücksichtsvolle Autofahrer. Die "Lobby" dürfte aber zunehmend schrumpfen.

Foto: Kariger

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