Vorfreude im Gladbecker Süden: Schwarz-Rot-Gold an der Ewaldstraße

Gemeinsam haben Manfred Keller (rechts) und Herbert Bojarra ihre Häuser an der Braucker Ewaldstraße in die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold eingehüllt.
  • Gemeinsam haben Manfred Keller (rechts) und Herbert Bojarra ihre Häuser an der Braucker Ewaldstraße in die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold eingehüllt.
  • Foto: Braczko/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Brauck. Die Vorfreude stieg bei den beiden Herren in den vergangenen Tagen stündlich, oder vielleicht sogar minütlich? Aber das ist egal - Hauptsache ist, dass ab Freitagabend in Frankreich der Fußball über den grünen Rasen in den Stadien rollt, denn Europa sucht einen neuen Fußball-Meister.

Und die beiden Braucker Manfred Keller und Herbert Bojarra haben sich vorgenommen, kein einziges EM-Spiel zu versäumen. Schließlich sind sie beide ihr ganzes Leben total eingefleischte Fußballfans (im Ruhrgebiet nun wirklich nichts Besonderes), drücken in der Bundesliga stets Schalke 04 die Daumen (in einer Nachbarstadt von Gelsenkirchen auch nichts Besonderes), haben beide auf der Zeche nach Kohle gebuddelt (passt irgendwie zum Revier) und pflegen an der Braucker Ewaldstraße schon seit Jahrzehnten eine harmonische Nachbarschaft, was bei so vielen Gemeinsamkeiten nun auch wieder nicht unbedingt überrascht.

Zum Glück sind die Ehefrauen tolerant

Und seit wenigen Tagen sind die Häuser in Schwarz-rot-gold dekoriert. Glück haben Keller und Bojarra auch ein wenig, denn ihre Ehefrauen zeigen sich von der toleranten Seite, ziehen bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft auch die Fan-Shirts an und so steht einem "Public Viewing" im kleinen Kreis nichts mehr im Wege. Eine Großleinwand ist nicht erforderlich, denn der Fernseher wird im Garten aufgestellt und in greifbarer Nähe findet auch der mit Rostbratwürstchen bestückte Grill seinen Platz.

Es ist also angerichtet in Brauck: "Wir haben alles gegeben. Den Rest darf jetzt die deutsche Mannschaft erledigen," lautet denn auch das Schlusswort der ehemaligen Nordstern-Kumpel.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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