Wäschetrockner brannte - Dreiköpfige Familie lebt derzeit bei Bekannten

Aktuell nicht bewohnt werden kann das Wohnhaus an der Dürerstraße in Brauck, in dessen Keller am frühen Freitagnachmittag ein Wäschetrockner in Flammen aufgrind.
  • Aktuell nicht bewohnt werden kann das Wohnhaus an der Dürerstraße in Brauck, in dessen Keller am frühen Freitagnachmittag ein Wäschetrockner in Flammen aufgrind.
  • Foto: Braczko
  • hochgeladen von Uwe Rath

Brauck. Zu einem Kellerbrand ausrücken musste die Gladbecker Feuerwehr am Freitag, 4. Dezember, um exakt 13.59 Uhr.

Beim Eintreffen der 22 Einsatzkräfte, die mit sieben Fahrzeugen anrückten, drang bereits dichter Brandrauch aus dem Kellerbereich des Hauses an der Dürerstraße in Brauck. Zum Glück hatten sich die Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem betroffenen Haus befanden, schon ins Freie begeben können und hielten sich bei einer Nachbarsfamilie auf.

Unter schwerem Atemschutz ging der Angriffstruppe mit einem C-Rohr in die Kellerräume vor, nachdem man zuvor zur Sicherung einen so genannten "Rauchschutz-Vorhang" angebracht hatte, um somit eine weitere Ausweitung des Brandrauches in dem Wohnhaus zu verhindern. Zusätzlich wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, ehe der Angriffstrupp in den eigentlichen Brandraum (Keller) vorging. Dort fanden die Wehrleute einen brennenden Wäschetrockner vor, der mit wenigen Litern Wasser schnell abgelöscht werden konnte. Der Wäschetrockner wurde von der Feuerwehr anschließend ins Freie gebracht.

Erheblicher Sachschaden - Stromversorgung unterbrochen

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr entstand im Keller des Hauses erheblicher Sachschaden, wobei durch die hohe Hitze neben dem Hauptsicherungskasten auch ein Großteil der Verkabelung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Daher wurde die Stromzufuhr zum Haus von zum Einsatzort gerufenen Versorger unterbrochen.

Die Hauseigentümerin mit ihren beiden Kindern wird erst einmal bei Bekannten eine Bleibe befinden, bis ein Fachunternehmen die Stromversorgung für das Gebäude wieder hergestellt hat.

Die beiden Nebenhäuser an der Dürerstraße wurden von der Feuerwehr eingehende erkundet und auch diese Gebäude mussten unter Vornahmen eines Überdrucklüfters entraucht werden. Beendet war der Einsatz um 15.34 Uhr.

Insgesamt 53 Einsätze am Wochenende

Neben dem Kellerbrand wurde die Feuerwehr an vergangenen Wochenende auch zu einem Brand nach Gladbeck-Ost. Dort ging eine 80-Liter-Mülltonne aus unbekannter Ursache in Flammen auf.

Am vergangenen Wochenende verzeichnete die Gladbecker Feuerwehr somit bis Sonntagvormittag insgesamt 53 Alarmierungen. Neben den beiden Brandeinsätzen handelte es sich dabei um 9 Einsätze für den Notarzt, 29 Notfalleinsätze und 13 Krankentransportfahrten.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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