Was ist Sperrmüll? Stadt Gladbeck lässt Hochwasseropfer "im Regen stehen"!

Hans-Albert Bystron hat per Foto fesgehalten, wie es aktuell an der Winkelstraße in Zweckel aussieht. Die dort lebenden Bürger sehen sich von der Stadt Gladbeck in Sachen Entsorgung von "Hochwasser-Sperrmüll" im Stich gelassen.
  • Hans-Albert Bystron hat per Foto fesgehalten, wie es aktuell an der Winkelstraße in Zweckel aussieht. Die dort lebenden Bürger sehen sich von der Stadt Gladbeck in Sachen Entsorgung von "Hochwasser-Sperrmüll" im Stich gelassen.
  • Foto: Bystron
  • hochgeladen von Uwe Rath
Wo: Hochwasser, Winkelstrau00dfe, 45966 Gladbeck auf Karte anzeigen

Zweckel. Die Winkelstraße in Zweckel gehörte vor gut zwei Wochen zu den Gebieten, die nach dem Starkregen in Wassermassen versank. Und auch in den Keller von Hans-Albert Bystron fand das Wasser seinen Weg, vernichtete dort gelagerte Gegenstände, sorgte für materiellen als auch ideellen Schaden.

„Wir haben uns ans Aufräumen gemacht,“ erinnert sich Bystron. „Und unsere Anfrage bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls beim Betriebshof wurde auch mit großem Verständnis aufgenommen und man sicherte uns eine Entsorgung ohne Einschränkung zu. Für uns bedeutete dies, dass wir alle durch das Hochwasser betroffenen Sachen hinausstellen durften.“

Doch dann das „böse Erwachen“ für Bystron und dessen Nachbarn: Eine Vielzahl von Gegenständen hatten die Mitarbeiter des „Zentralen Betriebshofes Gladbeck“ (ZBG) dann doch nicht mitgenommen. Stehen gelassen, mit der Begründung, es handele sich hierbei um Hausmüll.

„Dabei haben wir nur Sachen aus durch Wasser aufgeweichte Kartons in Müllsäcke umgefüllt,“ versichert Hans-Albert Bystron. „Das ist schon ein Hohn: Es reicht nich, dass man aufgrund einer völlig überlasteten Kanalisation Wasserschäden erleidet, man wird bei der Entsorgung auch noch alleine gelassen! Hätten wir das gewusst, hätten wir uns selbst um einen Container bemüht und uns eine Menge zusätzlicher Arbeit erspart.“

Inzwischen, so Bystron, sei der „Sperrmüll“ vor der Haustüre durch den nachfolgenden Regen zusätzlich aufgeweicht worden. „Wir müssen uns nun um eine anderweitige Entsorgung kümmern,“ schimpft Bystron. Und wird sarkastisch: „Vielen Dank für diese Hilfe an die Stadt Gladbeck!“.

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