Patres der Ordensgemeinschaft der Amigonianer nun in Gladbeck-Brauck aktiv
Im Dienst für Kinder und Jugendliche

Drei Padres aus den Reihen der Amigonianer sind schon seit einigen Wochen im Bereich Brauck aktiv. Jetzt erfolgte die offizielle Begrüßung der Ordensmitglieder, die sich in erster Linie um Kinder und Jugendliche kümmern werden.
  • Drei Padres aus den Reihen der Amigonianer sind schon seit einigen Wochen im Bereich Brauck aktiv. Jetzt erfolgte die offizielle Begrüßung der Ordensmitglieder, die sich in erster Linie um Kinder und Jugendliche kümmern werden.
  • Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Nun sind sie also auch offiziell angekommen: Die Kirchengemeinde St. Marien hat am Sonntag die Patres Gisbert Lordieck und Alois Gomez der Ordensgemeinschaft der Amigonianer in Brauck begrüßt. Ebenso willkommen geheißen wurde aber auch Pater Ralf Winterberg, der sowohl am Standort der Amigonianer in Gelsenkirchen als auch in Gladbeck-Brauck wirken wird.

Die Amigonianer sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die auf den spanischen Pädagogen, Kapuzinerpater und Bischof Luis Amigó zurückgeht. Ausgehend vom Standort in Valencia haben sich weltweit Brüder mit dem Auftrag niedergelassen, ihr Leben benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu widmen. In Deutschland wirken die Patres in Gelsenkirchen und nun auch in Gladbeck.

„Die Amigonianer sind von Anfang an zu den Menschen gegangen, um das Leben vor Ort mit ihnen zu teilen“, erzählt Pater Gisbert Lordieck. Mit Pater Alois Gomez wohnt er inzwischen am Kirchenstandort St. Marien an der Horster Straße. „Die Situation in Stadtteilen zeigt sich heute meist komplex: Auf der einen Seite gibt es eine Überalterung, auf der anderen Seite viele junge Menschen und junge Familien, die den Anschluss an die Gesellschaft zu verlieren drohen. Viele Nationen treffen mit ihren unterschiedlichen Kulturen aufeinander“, so Lordieck weiter. „Unser Anspruch ist, zunächst Da zu sein, zuzuhören und herauszufinden, wo wir unsere Fähigkeiten im Verbund mit den weiteren Akteuren vor Ort am besten einbringen können – immer mit dem Ziel vor Augen, uns für den Zusammenhalt der so unterschiedlichen Gemeinschaften im Stadtteil stark zu machen.“

Auch kirchenhistorisch sei Gladbeck für die Patres „ein interessantes Pflaster“. „Hier werden neue Wege gegangen. Verantwortung für die Leitung und Entwicklung der Kirche liegt in den Händen der Ehrenamtlichen“, sagt Pater Ralf Winterberg. „Wir freuen uns, jetzt ein Teil davon zu sein. Kirche ändert sich und es braucht die Ideengeber ebenso wie diejenigen, die sich im Wandel wohl fühlen und ihn mit Leben füllen. Wir wollen mit Menschen zu tun haben, die wir jetzt vielleicht noch gar nicht sehen. Damit haben wir bereits Erfahrungen gesammelt und wollen weitere hinzugewinnen.“

„Die Amigonianer sind bekannt dafür, mehr als Streetworker denn als traditionelle Seelsorger unterwegs zu sein. Das ist ein spannender Ansatz, den wir als Teil einer Zukunftskirche sehen, die wir für Brauck im Pfarreientwicklungskonzept festgeschrieben haben“, sagt Propst André Müller. „Sie leisten an vielen Orten weltweit buchstäblich Übersetzerarbeit und vermitteln für und zwischen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und ihren Kulturen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, den Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Entdecken neuer Wege und Möglichkeiten.“

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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