DRK Gladbeck informiert
Nach Iota und Eta: Hilfsflug des DRK auf dem Weg nach Honduras

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am Freitagabend (20nov29) Hilfsgüter im Wert von 280.000 € in einer Antonov 12 vom Flughafen Leipzig/Halle nach Honduras geschickt. „Nachdem die Wirbelstürme Eta und Iota weite Teile Zentralamerikas verwüstet haben, gibt es vielerorts keinen Zugang zu sauberem Wasser. Wir bringen insgesamt sieben Trinkwasseraufbereitungsanlagen in die besonders betroffene Region San Pedro Sula im Norden von Honduras. Diese bestehen aus Wasserfiltern, Tanks, Pumpen, Generatoren, Schläuchen und einem Wasserlabor, um die Wasserqualität vor Ort zu kontrollieren,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Der Flug wurde durch Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Schwedischen Roten Kreuzes ermöglicht und soll am Sonntag in Honduras ankommen.

Sechs Nothilfedelegierte, die das DRK in den vergangenen Tagen in die Region entsandt hat, werden die Maßnahmen zur Trinkwasseraufbereitung- und Versorgung für rund 10.000 Familien in den kommenden vier Monaten umsetzen. Der Zugang zu sauberem Wasser soll die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen wie Cholera verhindern und zudem der Ansteckung mit von Stechmücken übertragenen Virusinfektionen vorbeugen. Damit unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaft, das Honduranische Rote Kreuz, in einem von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) koordinierten Nothilfeeinsatz.

Hurrikan Iota traf Montagabend in Nicaragua auf Land, fegte über Teile von Honduras, Guatemala und Belize hinweg – die Auswirkungen sind sogar in Kolumbien spürbar. Dutzende Menschen starben durch einstürzende Gebäude, Überschwemmungen oder Erdrutsche, etliche werden noch vermisst. Iota bewegt sich auf fast exakt derselben Route wie Hurrikan Eta vor nur zwei Wochen. „Die vielen Freiwilligen des Roten Kreuzes waren daher schon vor Ort, konnten Menschen evakuieren, mit Lebensmitteln versorgen und medizinisch betreuen. Doch die anhaltenden starken Regenfälle in der ohnehin verwüsteten und überschwemmten Region sind eine große Gefahr für die Betroffenen – genauso wie das Coronavirus, das sich in Notunterkünften und bei mangelnder Hygiene schnell ausbreiten kann,“ sagt Reuter.

Mehr Informationen zum DRK-Einsatz in Honduras finden Sie hier.

Autor:

Wilhelm Walter aus Gladbeck

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