Auch andere Gladbecker Schulen haben bereits Interesse signalisiert
Spuckschutz für alle Lamberti-Schüler

Sina Mind ist berechtigterweise stolz: Ihrer Initiative ist es größtenteils zu verdanken, dass pünktlich zum Schulstart für die Lambertischule insgesamt 170 Spuckschutzwände angeschafft werden konnten.
  • Sina Mind ist berechtigterweise stolz: Ihrer Initiative ist es größtenteils zu verdanken, dass pünktlich zum Schulstart für die Lambertischule insgesamt 170 Spuckschutzwände angeschafft werden konnten.
  • hochgeladen von Uwe Rath

So was nennt man wohl "Termin eingehalten": Pünktlich zum Start ins Schuljahr 2020/2021 lieferte die beauftragte Firma die für die Lambertischule georderten "Spuckschutzwände", die zum Teil sofort auf den Tischen der Grundschule in Gladbeck-Mitte angebracht wurden.

Den zusätzlichen Corona-Schutz verdanken die Jungen und Mädchen in erster Linie Sina Mind. Zwei Töchter der dreifachen Mutter besuchen selbst die Lambertischule und natürlich sorgte sich die 35-jährige um die Gesundheit ihres Nachwuchses, als kurz vor den Sommerferien gleich mehrere Corona-Fälle an der Lambertischule bekannt wurden. "Es ging mir aber keineswegs nicht nur um den Schutz meiner Kinder," versichert Sina Mind. Im Internet wurde sie auf der Suche nach geeigneten Artikel fündig, wurde anschließend von der Leitung der Lambertischule zudem tatkräftig unterstützt.

Das größte Problem war zunächst die Frage nach der Finanzierbarkeit. Denn von welchem Geld sollte die Anschaffung bezahlt werden? Schnell wurde klar, dass mindestens 1.800 Euro zusammenkommen mussten. Und tatsächlich griffen die Eltern der übrigens Lambertischüler für den Schutz des Nachwuchses in ihre privaten Geldbeutel. Als dann die Finanzierung schon nahezu zu 100 Prozent gesichert war, kam dann auch noch die Zusage der Sparkasse Gladbeck über eine Spende in Höhe von 750 Euro. "Das macht die Sache nun natürlich leichter," freut sich Sina Mind.

Denn um die Spuckschutzwände ein wenig variabler aufstellen zu können, steht nun noch der Kauf von Teleskoparmen an, die an die Wände angebracht werden. Die Spuckschutzwände werden zudem per Saugnäpfen auf den Tischplatten befestigt.

Für 330 Schüler mussten also 165 Spuckschutzwände gekauft werden, die von einem Schulbedarf-Unternehmen geliefert wurden, das nun auch Corona-Schutzartikel in sein Sortiment aufgenommen hat. Dank der Sparkassen-Spende konnte noch einige Ersatzwände gekauft werden, obwohl die Wände aus einem Material bestehen, das eigentlich "unkaputtbar" ist.

Inzwischen haben sich auch schon weitere Schulen aus Gladbeck und den Nachbarstädten bei Sina Mind gemeldet, um entsprechende Informationen gebeten.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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