Konzertreihe „Forum deutscher Musikhochschulen“ startet

Selbst ein Virtuose am Klavier - Heinz Ilaender, künstlerischer Leiter der Konzertreihe  „Forum Deutscher Musikhochschulen“, die am 16. September startet.
  • Selbst ein Virtuose am Klavier - Heinz Ilaender, künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Forum Deutscher Musikhochschulen“, die am 16. September startet.
  • hochgeladen von Annette Robenek

Bereits seit 27 Jahren wird in der Gladbecker Stadthalle die Konzertreihe „Forum Deutscher Musikschulen“ präsentiert. Seinen unverkennbaren Stempel hat Heinz Ilaender diesem musikalischen Gladbecker Kleinod aufgedrückt, denn seit Beginn an fungiert er als künstlerischer Leiter. Und ist somit
mitverantwortlich für ein Programm, das sich - und darauf legt er höchsten Wert - jenseits von musikalisch ausgetretenen Pfaden bewegt.

Und welches von hochbegabten Studenten aus 29 Musikhochschulen bundesweit virtuos gestaltet wird. Start ist am 16. September - alle Konzerte beginnen um 20 Uhr und finden in der Stadthalle statt - mit der Musikhochschule Nürnberg. Sieben Studierende präsentieren Werke von Mozart, Rachmaninow, Mahler, Brahms und Haydn in Klavierquartetten und -trios.

Ausgefallene Werke

Unter dem Motto „Farbige Bläserklänge zu Fünft“ wird die Musikhochschule Saarbrücken ein abwechslungsreiches Programm gestalten und in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn den Zuhörern Stücke von Haydn, Ibert oder Farkas zu Gehör bringen. „Ausgefallene Werke von bekannten Komponisten oder Raritäten, die noch nicht aufgeführt wurden, dies sind die musikalischen Perlen, die ich zusammen mit den Akteuren aussuche“, so Ilaender. Und ergänzt: „Musik ist ja nie langweilig, aber immer nur populäre Werke aufzuführen, ist nicht besonders attraktiv.“

Zwölf Posaunen

Aber auch ungewöhnliche Besetzungen haben es dem Gladbecker angetan, wie das zwölfköpfige Posaunenensemble der Musikhochschulle Mannheim. „Die Studenten spielen nicht die ganze Zeit in voller Besetzung, sondern in verschiedenen Besetzungen, mal als Quartett oder Sextett. Aber haben Sie schon mal von einem „Posaunen-Zwölftett“ gehört?“, fragt Ilaender mit glänzenden Augen.

Frühbarock und Blues

Man darf also auf dem 9. Dezember durchaus gespannt sein, wenn die Bläser ihre musikalische Bandbreite von der Renaissance über den Frühbarock bis hin zu Blues und Jazz entfalten.Ein Klavierabend mit der chinesischen Pianistin Ningshu Xu von der Musikhochschule Köln-Aachen steht am 20. Januar auf dem Programm. Genießen können die Zuhörer eine Novellette von Schumann, eine Opernbearbeitung von Liszt und sechs musikalische Momente von Rachmaninow.

Streichquartette mit Pfiff

Opernarien, Lieder und Instrumentalmusik aus Klassik und Romantik wird die Musikhochschule Köln unter dem Titel „Wenn auf dem höchsten Fels ich steh“ darbieten, verschiedene Solisten und Instrumentalisten werden diesen nuancenreichen Konzertabend am 3. Februar gestalten.Am 10. März heißt es dann „Streichquartette mit Pfiff“, wobei das Ensemble Sankt Petersburg von der Musikhochschule Münster einen Querschnitt der Musikliteratur von Bach bis Stridinow präsentieren wird - eine Flöte wird dabei eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Virtuose Musik

Aus Dresden stammt das Trio Zahir, das am 14. März als „Variable TonArt“ ein gemischtes Repertoire in verschiedenen Besetzungen mit Violine, Violoncello und Klavier anbieten werden.Romanzen, Lieder und Duette „aus russischer Liedkunst“ sind Themen der Hochschule für Musik Detmold. Die Solisten und die Pianisten spielen am 26. Mai Werke von Rachmaninow und Tschaikowsky.
Den Abschluss macht am 16. Juni die „Virtuose Musik für Akkordeon-Quartett“ der Folkwang Universität Essen.

Klassische Musik jenseits des Mainstreams

„Die Akkordeonklasse wird Werke für Akkordeon aber auch Bearbeitungen wie Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ präsentieren, eine sehr spannende Sache“, freut sich Ilaender. Wer also klassische Musik jenseits des Mainstreams liebt, dem seien die neun Konzerte warm ans Herz gelegt. Der Eintritt beträgt sechs Euro, Ermäßigungen sind möglich.

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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