Piraten gegen Hübner Pläne zum Neubau des Bahnhof Ost

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Gladbeck: Bahnhof Ost | Die Ankündigung des MdL und Fraktionsvorsitzenden der SPD Gladbeck Michael Hübner frei werdende 400.000 €, für die eigenständige Verlegung des Ostbahnhof durch die Stadtverwaltung auf zu bringen verärgert die Piratenpartei Gladbeck. Noch vor wenigen Wochen setzte die SPD ein weitreichendes Sparpaket im Stadtrat um, in dessen Rahmen die Abgaben der Bürger steigen und Leistungen der Stadt abnehmen werden. Nun frei werdende Finanzmittel für ein Bauprojekt zu verplanen, für das die Deutsche Bahn zuständig ist verstehen wir als schlechten Witz. Die Querfinanzierung der Infrastruktur privater Großunternehmen, sehen wir nicht als Aufgabe der Gladbecker Stadt Kasse.

Wir ziehen weiter die Sinnhaftigkeit eines Bahnhofneubau in Zweifel, wenn die Zusammenführung mit dem Oberhof dadurch gefährdet ist, dass dessen Zukunft ungewiss ist. Die katastrophale bauliche Situation (Einsturzgefahr etc.) des Oberhof und die für Kinder, Jugendliche und alte Menschen lebensgefährlichen Nothaltestellen erfordern eine grundsätzliche Überprüfung des Verkehrskonzeptes der Stadt Gladbeck. Vorgeschlagene Alternativen wie der Bau eines neuen Busbahnhof am Standort LUEG Wilhelmstraße oder die Verfüllung der Tiefgarage Oberhof müssen vorrangig diskutiert werden. Eine weitere Idee ist auch, dass Geld einfach für die Schuldentilgung zu nutzen.

Die Piraten Gladbeck fordern den MdL Michael Hübner dazu auf, tatsächliche Probleme der Gladbecker Bürger zu lösen und nicht an Luftschlössern zu bauen.
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6 Kommentare
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 22.12.2012 | 16:02  
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Ralf Michalowsky aus Gladbeck | 22.12.2012 | 17:00  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 22.12.2012 | 17:44  
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Michael Dadek aus Gladbeck | 27.12.2012 | 05:04  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 27.12.2012 | 08:47  
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Ralf Michalowsky aus Gladbeck | 27.12.2012 | 19:25  
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