DRK Gladbeck; DRK hilft seit über einer Woche im Erdbebengebiet Nepal

DRK hilft seit über einer Woche im Erdbebengebiet Nepal

Deutscher Helfer koordiniert in Kathmandu schnelle Hilfe für Opfer

Das Deutsche Rote Kreuz hilft auch über eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal den Opfern der Katastrophe.

Der DRK-Mitarbeiter Karl-Philipp Gawel ist wenige Tage nach dem Erdbeben, das sich am 25. April mit einer Stärke von 7,8 ereignete, für das DRK nach Kathmandu gereist und koordiniert dort die Nothilfe.

„Am ersten Tag meiner Ankunft, das war drei Tage nach dem Beben, war die Lage chaotisch. Am Flughafen haben die Menschen gezeltet und versucht, mit Flugzeugen das Land zu verlassen. Viele hatten Angst vor den Nachbeben und haben in der Stadt neben ihren Häusern gezeltet,“ sagt Gawel.

Das DRK hatte bereits am vierten Tag nach dem Beben eine Frachtmaschine mit dringend benötigten Hilfsgütern nach Nepal geschickt – darunter Zelte, Decken, Hygieneutensilien, Küchensets und Wasserbehälter. „Die Zelte haben wir sofort nach Ankunft hier im Land verteilen können. Sie sind durch die Unterstützung unserer Partnerorganisation, dem Nepalesischen Roten Kreuz, in ein Gebiet nordöstlich von Kathmandu nahe des Mount Everest geflogen worden. 210 Familien haben ein Zelt bekommen,“ so DRK-Mitarbeiter Gawel.

In der Hauptstadt Kathmandu hat sich die Situation zehn Tage nach dem Erdbeben etwas normalisiert, Geschäfte sind wieder geöffnet und die Infrastruktur ist weitestgehend wieder intakt. „Schlimmer sieht es in den abgelegenen ländlichen Gebieten aus. Wir wollen in den kommenden Tagen in eine Bergregion nordöstlich von Kathmandu reisen und uns ein Bild von der Lage dort machen, damit wir unsere weitere Hilfe genau auf die Bedürfnisse der betroffenen Menschen abstimmen können. Die kleinen Dörfer in den Bergen sind am schlimmsten betroffen und bislang ist nicht ausreichend Hilfe dort angekommen,“ weiß der DRK-Mitarbeiter.

Das DRK ist dringend weiter auf Spenden angewiesen, um die Menschen auch weiterhin unterstützen zu können. Vor allem für den Bereich Wiederaufbau von Häusern besteht ein dringender Bedarf. Mehr Informationen auch unter: http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/nepal-soforthilfe-nach-dem-erdbeben.html

Das DRK ruft dringend zu Spenden für die Erdbebenopfer auf:

Spendenkonto:
IBAN DE63370205000005023307
BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft)
Stichwort: Erdbeben Nepal
Online-Spende: www.drk.de/spenden

Autor:

Wilhelm Walter aus Gladbeck

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