Der erste Goch-Krimi ist da: "Mord im Goli-Kino" hat am 9. Mai Premiere

Die letzte Klappe ist gefallen, jetzt fiebern alle der Premiere im Goli-Kino entgegen: Drehbuchautorin Michaela Lück, Schauspielerin Daniela Lörks, Aufnahmeleiter Martin Peters, Georg Krebbers alias „Nils Neugier“ (Goch.TV Redaktion), Regisseurin Elke Wagner und Sandra Schleß (Goch.TV Redaktion). Foto: Cora
  • Die letzte Klappe ist gefallen, jetzt fiebern alle der Premiere im Goli-Kino entgegen: Drehbuchautorin Michaela Lück, Schauspielerin Daniela Lörks, Aufnahmeleiter Martin Peters, Georg Krebbers alias „Nils Neugier“ (Goch.TV Redaktion), Regisseurin Elke Wagner und Sandra Schleß (Goch.TV Redaktion). Foto: Cora
  • hochgeladen von Corinna Denzer-Schmidt

Der Kommissar ruhig und gemütlich, der Assistent schnoddrig und Typ „Womanizer“, die Andeutung einer Liebesgeschichte und „ne fiese Möpp“ ist auch noch dabei: Der erste Goch-Krimi verspricht ein echtes Kinoerlebnis zu werden!

Vor der Premiere am 9. Mai im Goli-Kino auf der Brückenstraße standen knapp zwei Jahre Arbeit von Goch.TV, bis aus der ersten Idee der 40-minütige Film wurde: „Mord im Goli-Kino“. Der war zunächst nur als Arbeitstitel geplant, hatte sich aber bald so eingebürgert, dass es dabei blieb.

Tod nach dem Kinobesuch

Im Kino wurde der Presse nun auch erstmals der Trailer vorgestellt, der mit seiner schwarz-weißen Gestaltung das Flair der 50er-Jahre atmet. Dort war die Handlung zunächst angesiedelt, so Drehbuchautorin Michaela Lück. Die Handlung blieb, nur die Personen wurden „modernisiert“. Und darum geht es: Nach einer Nachmittagsvorstellung wird Kinobesucher Thomas Jansen tot aufgefunden. Er ist schon der zweite Tote, seit Kinobtreiber Horst Krawuttke aus Sizilien nach Goch gekommen ist und das Goli-Theater eröffnet hat. Kommissar Willi Joosten, gerade aus dem Ruhrgebiet nach Goch versetzt, steht mit seinem „Assi“ Olli Schoofs vor einem Rätsel...

Musik zum Film wurde eigens komponiert

Von den Dreharbeiten schwärmen alle, die beteiligt waren. „Das war eine wahnsinsstolle Erfahrung, die ich machen durfte“, so Regisseurin Elke Wagner, deren Vater, der Musiklehrer Egon Doetsch, für die Filmmusik verantwortlich zeichnet. Sechs Hauptdrehtage habe es gegeben und ein paar kleinere noch dazu: „Alle Darsteller waren ja ehrenamtlich dabei, da war es nicht ganz einfach, alle unter einen Hut zu bringen.“, erzählt Elke Wagner.
Auch Michaela Lück ist hochzufrieden: „Genau so wollte ich es haben, die Hauptdarsteller haben die Charaktere toll gespielt!“. Vom Zuspruch an den beiden Casting-Tagen war Aufnahmeleiter Martin Peters positiv überrascht. Übrigens, wer keine Rolle bekommen hat, ist aber als Statist im Film dabei, der an bekannten Orten wie dem Marktplatz, der NiersWelle oder dem Stadtpark spielt.

Roter Teppich für den Premierenabend

„Am Anfang haben wir noch gedacht, wir drehen mal ein bisschen“, schmunzelt Sandra Schleß von de Goch.TV, die das Projekt organisatorisch geleitet hat. Die ungezählten Arbeitsstunden haben nicht abgeschreckt, ganz im Gegenteil, ein zweiter Film soll auf jeden Fall gedreht werden - und der wird länger. Doch nun steht erst einmal die festliche Premiere auf dem Programm. Am 9. Mai, um 20 Uhr, geht es im Goli-Kino los. Dafür wird buchstäblich der rote Teppich ausgerollt. „Wir bitten die Besucher um Abendgarderobe; es war ein großes Stück Arbeit, den Krimi auf die Beine zu stellen, deshalb wollen wir das auch entsprechend feiern“, sagt Sandra Schleß. Sechs Euro kostet der Eintritt, inklusive einem Glas Sekt (für Kinder gibt‘s natürlich etwas anderes) und durch das Programm führt Nils Neugier.

Zweite Vorstellung am Muttertag

Freuen darf sich das Publikum auch auf ein „Making of“ und die „Outtakes“. Eine zweite Vostellung gibt es am Sonntag, 11. Mai (Muttertag), um 16 Uhr. Karten für den ersten Goch-Krimi bekommt ab sofort man im Vorverkauf bei der KulTOURbühne im Rathaus, Markt 2. Die Einnahmen der Premiere möchte die Goch.TV-Redaktion gerne in neue technische Ausrüstung investieren. Denn, so Sandra Schleß, vor allem die Tonaufnahmen waren eine technische Herausfoderung. Und wer den Film im Kino verpasst, der kann später im Internet, auf der Goch.TV-Seite, mit auf Mörderjagd gehen.

Autor:

Corinna Denzer-Schmidt aus Sonsbeck

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