Schattenspieler zeigen die "wahre Geschichte von Poorte Jäntje" im Film

Wo: KulTOURbühne , Markt, 47574 Goch auf Karte anzeigen

Der Stadtverräter „Poorte Jäntje“ (alias Peter Bongard) hatte ja bekanntlich im 16. Jahrhundert beinahe einen dunklen Schatten über die Stadt Goch gelegt. Doch sein Plan, den spanischen Belagerern einen Abdruck des Schlüssels für das Vosstor zu übergeben, damit sie die Stadt einnehmen konnten, ging zum Glück nicht auf. Dafür hauchte der Gocher sein Leben aus.
Die Geschichte von „Poorte Jäntje“ ist allen Gochern hinklänglich bekannt und wer es nicht weiß, dem wird es jetzt erzählt und zwar in Form eines Schattenspiel-Videos.
Rob Miesen, der Künstler mit der Schere und Rolf Dedert, der Video-Techniker haben sich wieder zusammengetan und nach „Marijke van Nijmegen“ zum zweiten Mal ein Schattenspiel-Video zusammengeschnitten. Mit dabei ist auch Wolfgang Stumm(Technik).
Helmut Lintzen aus dem Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Goch: „Wir hatten schon immer das Problem, die Stadtgeschichte an den Mann zu bringen. Zum Glück haben wir drei Profis dafür gefunden, die die ideale Form beherrschen, die Geschichte des Stadtverräters zu erzählen.“
In monatelanger Kleinarbeit, unzähligen geopferten Stunden fürs Schneiden, Spielen und Vertonen, ist das Werk nunmehr fertig.
„Lebendige Stadtgeschichte“ in 15 Minuten zeigt das Video, dazu gibt es ein „Making of“ des Films. Beides zusammen kann für 15, 20 Euro ab dem heutigen Mittwoch, 7. September, 8. 30 Uhr, bei der Gocher KulTOURbühne erworben werden. Allerdings, um zunächst mal die Auflage festzustellen und ein Fremdkopieren zu verhindern, gibt es bei der Bezahlung zunächst nur einen Gutschein. Dieser wird dann ab Montag, 14. November, im Kulturbüro der KulTOURbühne im Gocher Rathaus ausgegeben.
Willi Vaegs, der Vorsitzende des Gocher Heimat- und Verkehrsvereins freut sich schon: „Diese Video, das die Geschichte unserer Stadt zeigt, haben wir gerne in Auftrag gegeben.“ Nicht nur für Ur-Gocher ist das Video mit der „wahren Begebenheit“ von 1590 ein Muss, sondern auch für Schulen dürfte es interessant sein.
Auf diese Weise wird, so Helmut Lintzen, den Kindern, auf spielerische Art ein Stück Heimat vermittelt: „Das ist eine fantastische Arbeit, da steckt in jeder Figur echtes Herzblut drin.“
Rob Miesen und Co. haben nicht nur die Technik des Videos übernommen, sondern auch den einzelnen Personen ihre Stimmen gegeben.

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