Spargelmarkt in Kessel - Besser als Fußball - Hier die Bilder!

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Wenn die Jugend aktiv wird, lacht die Sonne: Pünktlich als das deutsch-niederländische Orchester gestern das „Album for the young“ zum Auftakt des Spargelmarktes in Kessel auflegte, machten die Wolken Platz für wärmende Strahlen von oben.

von franz geib

Zum 12. Mal mittlerweile lud der Verkehrs- und Heimatverein Kessel an gestrigen Samstag zum Spargelessen auf den Kaiser-Otto-Platz im Herzen des Dorfes.
„Das Schöne ist, dass dieser Spargelmarkt wieder eine grenzüberscheitende Geschichte ist“, meinte Fons Defesche, der Schatzmeister des Vereins und spielt damit auf das aus den Musikkapellen St. Cäcilia Ven-Zelderheide (NL) und Schützenverein Kessel-Nergena zusammengesetzte Orchester an, dass zum Beginn des Spargelmarktes mit Musik Appetit auf die Spezialitäten der ansässigen Gastronomen machen wollte.
Die wiederum demonstrierten mit ihren Variationen, dass das edle Gemüse mehr kann als sich von Schinken einwickeln und zwischen von Sause Hollandaise berührten Kartoffeln drapieren zu lassen.
Ob auf badische Art, als Flammkuchen, in Blätterteig oder in der Suppe, das Stangengemüse, dass dem Dorf Kessel gerne als Referenzprodukt dient, lässt sich auf die verschiedensrten Kreationen ein.
„Darum ist unser Spargelmarkt auch so beliebt und hält sogar ein Fußballspiel (Pokalspiel in Berlin, die Red.) aus. Der Spargelmarkt ist mittlerweile liebgewonne Traditon, die aus dem Vereinsleben von Kessel einfach nicht mehr wegzudenken ist “, war sich Fons Defesche sicher und blickte über den von Menschen gesäumten Platz.
Der Verkehrs- und Heimatverein Kessel , der den Spargelmarkt Jahr für Jahr organisiert, achtet, so der Kassierer des vereins, dass die Zusammenarbeit der Kesseler Vereine harmoniert. Die Jugend des Sportvereins war für die Getränke zuständig, die Gildefrauen für den Kaffee . „Und wenn etwas übrig bleibt, fließt dies natürlich in die Vereinesarbeit“, meinte Defesche.
Franz Küppers, Ur-Gocher, Botschafter der Eligius-Gilde und Mitgleid im festkomitee Gocher Karneval, schaute gestern ebenfalls vorbei und erinnerte sich an seinen Vater Josef: „Der hatte in seinem kleinen Garten auch ein Spargelfed. Alle zwei Jahre kam Pferdemist und neuer Sand darauf. Der Spargel war sein ein und alles.“
So hätten es die Gäste gestern auch ausdrücken können.Mahlzeit!

Autor:

Franz Geib aus Goch

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