"Firmen öffnen sich für Studierende" war das Angebot des Förderverein Campus Cleve überschrieben

Slickers Technology sucht den Kontakt zu Studierenden und der Hochschule Rhein-Waal.
  • Slickers Technology sucht den Kontakt zu Studierenden und der Hochschule Rhein-Waal.
  • hochgeladen von Christian Schmithuysen

KREIS KLEVE. Jede Maschine ist ein Unikat und wird nach den speziellen Kundenanforderungen entwickelt und zusammengestellt. Die Rede ist von Ultraschall-Prüfanlagen für die Kontrolle von Rohren und Rundstählen. „Weltweit gibt es“, so Volker Boenigk, Leiter Vertrieb und Technik, „mit uns nur fünf Anbieter dieser Spezialmaschinen.“ Slickers Technology fertigt in Geldern mit 50 Mitarbeitern für den weltweiten Markt. „Unsere Kunden sitzen in Indien, China, Japan, ganz Nord- und Südamerika und wissen die Präzision und Langlebigkeit unserer Maschinen zu schätzen. Das Innenleben und Herz jeder Prüfanlage ist eine hochkomplexe, technische Anlage. Hierfür sind wir stets auf der Suche nach Spezialisten wie beispielsweise Ultraschall-Technikern,“ so Boenigk. Die Komplexität der Prüf- und Anlagentechnik spiegelt sich auch in der Bauzeit von mindestens 6 Monaten wider. Entsprechend beginnt die Preisskala je nach Größe im sechsstelligen Bereich, kann aber auch schnell die Millionenmarke überschreiten.
Dass der Förderverein Campus Cleve mit der Auswahl von Slickers Technology für einen Besuch von interessierten Maschinenbau-Studenten der Hochschule Rhein-Waal einen Volltreffer gelandet hatte, wurde schnell an den vielen Fachfragen während der zweistündigen Betriebsbesichtigung deutlich. „Wir sind sehr an einer Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal interessiert und werden in Kürze auch mit den Professoren der Fakultät „Technik und Bionik“ den persönlichen Kontakt suchen,“ so Helmut Ertner, Geschäftsführer von Slickers Technology.
Dass der Besuch der Studierenden nicht der letzte gewesen sein muss, stellte am Ende der Veranstaltung Volker Boenigk klar und forderte die Studierenden auf, bei Interesse an einem Praktikum oder an einer Bachelorarbeit Kontakt mit ihm aufzunehmen. Für den Förderverein war es ein gelungener Nachmittag, eröffnete er doch Firma, Studierenden und Hochschule den Start für eine intensivere Zusammenarbeit.

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