Stadt Goch fördert Projekte für ein besseres Wohnumfeld
Wer hat Ideen fürein besseres Leben?

Bürgermeister Ulrich Knickrehm und Holger Hortmann-van Husen am Gocher Geschichtsufer, welches durch bürgerschaftliches Engagement möglich gemacht wurde.

Foto: Franz Geib
  • Bürgermeister Ulrich Knickrehm und Holger Hortmann-van Husen am Gocher Geschichtsufer, welches durch bürgerschaftliches Engagement möglich gemacht wurde.

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Mit 5.000 Euro kann man für sein Umfeld mehr machen, als nur ein paar Blümchen setzen, doch wer die Unterstützung zum besseren leben in Goch nutzen will, sollte sich sputen: Bis zum 31. Dezember können sich vereine und Einrichtungen für das Projekt "Miteinander besser leben" bewerben, womit die Stadt Goch das bürgerschaftliche Engagement würdigt.

VON FRANZ GEIB

GOCH. Insgesamt 20.000 Euro gibt Goch für Projekte aus, die das öffentliche Leben in der Stadt angenehmer gestalten sollen. Das Projekt ist ganz neu und wurde vom Bürgermeister Ulrich Knickrehm und Holger Hortmann-van Husen, Mitarbeiter aus dem Fachbereich Bauwesen, im alten Ratsaal vorgestellt: "Anders als bei einem Heimatpreis wollten wir nicht einen einzelnen Verein oder Bürger unterstützen, sondern Projekte, die das Umfeld verbessern fördern."

Das können sowohl Umgestaltungen u von Plätzen sein, das Aufstellen von Kunst-Skulpturen oder das Anlegen von Blumenbeeten. Ulrich Knickrehm: "Grundsätzlich werden Projekte aus allen bereichen des gemeinschaftlichen Lebens gefördert, solange das Wohnumfeld durch das Projekt verbessert wird." Einzige Bedingungen: Die Projekte müssen in Goch geplant werden und öffentlich zugänglich sein, der Stadt dürfen keine Folgekosten entstehen, ein 25-prozentiger Eigenanteil, der durch Arbeitsleistung abgegolten werden kann. Ausgenommen sind kommunale Pflichtaufgaben und Projekte, die bereits durch die Stadt geplant und beauftragt sind.

Was müssen die Vereine, Nachbarschaften und Einrichtungen nun tun? Sie müssen bis zum 31. Dezember ein schlüssiges Konzept für eine Idee oder Projekte bei der Stadt Goch einreichen. Schlüssig bedeutet, dass das Projekt beschrieben und ein Finanzierungsplan erstellt werden muss. "das ist allerdings weniger kompliziert, als so mancher glaubt", ermuntert der Bürgermeister die Bürger zum Mitmachen.

Entscheidungsträger sind der Fachbereich Bauwesen und final der Rat der Stadt Goch. Holger Hortmann-van Husen: "Bei der Entscheidung für ein Projekt geht es nicht wer zuerst kommt, sondern vielmehr um Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit. "

Kurzentschlossene können sich also bis zum 31. Dezember bewerben, aber auch im neuen Jahr können Projekte und Förderanträge eingereicht werden. Die Frist zur Abgabe des Antrags endet dann am 30. September 2020. Maximal vier Projekte werden von der Stadt jedes Jahr gefördert. Sollte sich das Projekt etablieren, könnten die Fördermittel auch aufgestockt werden, so Bürgermeister Knickrehm. Für das laufende Jahr gibt es bereits einige Ideen, aber es sind noch keine Anträge eingereicht und somit ist noch nichts entschieden.

Einen Infoflyer nebst Förderantrag und den Richtlinien finden die Gocher Bürger unter www.goch.de/miteinanderbesserleben. Ansonsten sind Holger Hortmann-van Husen unter der Telefonnummer 02823/320204, E-Mail holger.hortmann-van.husen@goch.de oder Sven Meder, Telefon 02823/320356, sven.meder@goch.de die richtigen Ansprechpartner für weitere Fragen.

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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