Unterricht am Collegium Augustinianum Gaesdonck ausgesetzt / Fünf Personen aus dem Kreis Kleve haben sich mit dem Virus infiziert
++++Udate: Schulen werden ab Montag landesweit geschlossen Update ++++ / Coronavirus: Gymnasium bleibt bis Montag geschlossen

+++ Update: Es ist durch. Schulen und Kitas schließen landesweit ab Montag: hier geht es zum Beitrag. +++ Update

Goch / Kreis Kleve. Noch wird über eine allgemeine Schulschließung diskutiert. Beim Gymnasium Gaesdonck ist man (leider) schon einen Schritt weiter.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Kleve wird der Schulunterricht und das Tagesinternat am Collegium Augustinianum bis einschließlich Montag, 16. März ausgesetzt.
Es handelt sich dabei um eine Vorsichtmaßnahme, da im familiären Umfeld eines der Schulkinder eine Infektion mit dem Corona-Virus (Covid 19/SARS-CoV-2) aufgetreten ist.
Auch das Gaesdoncker Kinder-College am heutigen Samstag entfällt.
Der Schulunterricht wurde bereits Donnerstag nach der sechsten Stunde ausgesetzt. Im Elternbrief heißt es dazu, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele. Allerdings ist mit einem Testergebnis erst am Montag, 16. März, zu rechnen.

Fünf bestätigte Infektionen im Kreis

In dieser Woche wurden auch im Kreis Kleve fünf Corona-Infektionen nachgewiesen. Zwei Personen aus Kleve haben sich mit dem Virus infiziert.
Das Kreisgesundheitsamt hat dies mitgeteilt, als die amtliche Bestätigung über das Testergebnis vorlag. Die betroffenen Personen zeigen derzeit sehr leichte Symptome. Die Ansteckung ist auf einer Auslandsreise erfolgt. Das Kreisgesundheitsamt ermittelt nun die Personen, die mit den Erkrankten in Kontakt gekommen sind. Für die erkrankten Personen und ihre Familie wurde häusliche Quarantäne angeordnet.
Auch eine Person in Kerken und zwei Personen in Geldern haben sich infiziert. Sie waren im selben Ort im Ausland, wie die beiden aus Kleve stammenden Infizierten.

Hier gibt es Hilfe 

Eine Übertragung des Corona-Virus erfolgt hauptsächlich über die Sekrete der Atemwege, also zum Beispiel durch Küssen, Sprechkontakt über geringe Distanz, Kontakt zu Erbrochenem, Anhusten oder Anniesen.
Wer eine Beratung bezüglich des Coronavirus braucht oder fürchtet, sich angesteckt zu haben, oder seinen Hausarzt telefonisch nicht erreicht, kann sich auch telefonisch an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Die Hotline ist erreichbar unter der Nummer 116 117. Hier hilft medizinisches Fachpersonal bei der Klärung weiterer Fragen und es kann durch die Anwendung eines standardisierten medizinischen Ersteinschätzungsverfahrens und gezielte Fragen an den Erkrankten in kurzer Zeit eingeschätzt werden, ob ein Risiko besteht, beziehungsweise ob ein Test erforderlich ist.
Unter den Internetseiten: www.kreis-kleve.de, https://coronavirus.nrw/ oder www.116117.de finden sich außerdem Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema "Coronavirus" sowie eine Handlungsempfehlung für möglicherweise infizierte Personen.

Autor:

Silvia Decker aus Emmerich am Rhein

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