Hier wird Hilfe gebraucht

Maria Sprenger, Maria Huismann und Theo Sprenger (vl) zeigen auf der Karte, wo die Hilfe des Ghana-Ausschusses hingeht. 
Foto: Steve
  • Maria Sprenger, Maria Huismann und Theo Sprenger (vl) zeigen auf der Karte, wo die Hilfe des Ghana-Ausschusses hingeht.
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GOCH. Wenn man sich für andere Menschen einsetzt und ihre Lebenssituation verbessern will, dann hört die Arbeit niemals auf. So ist es auch beim Ghana-Ausschuss, der aktuell wieder mehrere Projekte in dem westafrikanischen Staat betreut und fördert.
So möchte der Ausschuss, der sich vor allem in der Region Nandom und hier für die Schwestergemeinde St. Theresa engagiert, den Bau eines Brunnens unterstützen, der mit Solarenergie betrieben werden kann. „Um das zu finanzieren, sind Benefizveranstaltungen geplant“, berichtet Theo Sprenger vom Ghana-Ausschuss. Die Region Nandom liegt in der so genannten „Upper West Region“, ein Landstrich, in dem es kaum Infrastruktur gibt und wo man nicht von Straßen, sondern eher von Pisten reden muss. Theo Sprenger hat das selber erlebt, als seine Frau, er und eine Studentin im November 2011 nach Ghana gereist sind.
„Die Autofahrt von Akkra nach Nandom hat 17 Stunden gedauert“, erzählt er. Wasser sei zwar vorhanden, aber nicht immer problemlos verfügbar und Strom gebe es auch nicht regelmäßig - Projekte müssten deshalb multifunktional angelegt sein und für eine optimale Wirkung ineinandergreifen. Die Schulbildung für Kinder ist ein weiteres wichtiges Thema. Denn die ist nicht selbstverständlich; Kinder müssen meist mitarbeiten, um die Familie zu ernähren und viele Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Deshalb unterstützt der Ghana-Ausschuss den „Education Fonds“ vor Ort mit Geldspenden; so können Lehr- und Lernmittel für alle angeschafft und die Eltern leichter vom Wert einer Ausbildung überzeugt werden. Unterstützung für die „Chris-tian Mothers“ in Nandom kommt von der kfd Pfalzdorf. Die „Christian Mothers“ haben ein Versammlungshaus gebaut, vergeben Kleinkredite an Frauen und beraten sie in familiären und sozialen Fragen.
Auch das Krankenhaus in Nandom ist auf Hilfe angewiesen. Es hat 170 Betten, aber ein Arzt ist nicht ständig vor Ort. Hierher kommen viele Malaria-Kranke und es gibt kaum ambulante Außenposten. „Wenn es gar nicht anders geht, dann operieren auch schon einmal die Pfleger“, sagt Theo Sprenger – für Europäer eine schier unglaubliche Vorstellung. Der Ghana-Ausschuss spendet Geld an die „Aktion Medeor“, so dass wenigstens dringend benötigte Medikamente an das Krankenhaus geliefert werden können. Wer sich für die Arbeit des Ghana-Ausschusses interessiert, der kann sich an Theo Sprenger wenden: 02823/29915. Und wer die ehrenamtliche Arbeit mit Spenden unterstützen will, der kann dies hier tun: Volksbank Niers, Kto.-Nr. 230 367 70 14, BLZ: 320 613 84.

Autor:

Corinna Denzer-Schmidt aus Sonsbeck

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