Wenn das Futter knapp wird - "Gocher für alle Felle" will helfen!

Judith Drüen und die anderen Aktiven von „Gocher für alle Felle“ setzen sich tatkräftig für Mensch und Tier ein. Foto: Cora
  • Judith Drüen und die anderen Aktiven von „Gocher für alle Felle“ setzen sich tatkräftig für Mensch und Tier ein. Foto: Cora
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In der Nachbarstadt Kleve gibt es sie bereits und auch Goch sollte einen Standort haben, findet Judith Drüen. Deshalb möchte sie nach Klever Vorbild die private Initiative „Gocher für alle Felle“ in der Niersstadt etablieren. Damit der Napf von „Fifi“, „Mieze“ und Co. in Notzeiten nicht leer bleiben muss!

Denn wie leicht man in die Bedürftigkeit rutschen kann, hat Judith Drüen selber einmal erleben müssen. Wenn dann auch noch Haustiere zu versorgen sind, kann es in der Kasse verdammt eng werden und die Trennung von geliebten Tier droht.

Schnell und unbürokratisch

Und genau hier setzt die Initiative „Gocher für alle Felle“ an. „Wir möchten in einem solchen Fall schnell helfen können,“ erklärt die junge Frau ihre Beweggründe. Zusammen mit drei weiteren Helfern engagiert sie sich ehrenamtlich. „Zurzeit wird eine Person in Goch von uns unterstützt.“ Dabei schaut sie trotzdem genau hin: „Dem so genannten ,Animal Hording‘ wollen wir auf gar keinen Fall Vorschub leisten; wenn aber jemand zum Beispiel immer schon sechs Katzen gehabt hat und nun in Not geraten ist, greifen wir ihm unter die Arme“, erzählt sie, „da wäge ich dann von Fall zu Fall ab.“

Futter und Material sind hoch willkommen

Ansonsten gilt die Regel: Nicht mehr als zwei Tiere. Über Spenden in Form von Futter oder Materialien - zum Beispiel Katzenstreu oder Kratzbäume - freuen sich Judith Drüen und ihre Mitstreiter immer. „Da wir noch kein e.V. sind, können wir das im Moment besser gebrauchen als Geld.“ Der e.V.-Status wird aber angestrebt; dann soll die Initiative „Wir für alle Felle“ heißen und Untergruppen u. a. für Goch und Weeze bekommen. Auch Beratung und Hilfe sind im Konzept der Initiative vorgesehen.

Mensch und Tier: ein Team

Denn, so ist es im Flyer, der an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegt, zu lesen: Mensch und Tier werden als Team angesehen und die Hilfe für den Menschen ist auch aktive Tierschutzarbeit! Deshalb gehört es ebenfalls zu den Zielsetzungen, Tierquälerei aufzudecken.
Wer nun mit seinen Haustieren in eine soziale Notlage geraten ist, kann sich an Judith Drüen wenden. Unter der Telefonnummer: 0152/576 444 44 oder per E-Mail: kleverfuerallefelle@gmail.com ist sie erreichbar. „Wenn jemand nicht in der Lage ist, zur Futterausgabe nach Pfalzdorf zu kommen, bin ich auch bereit, das Futter zu bringen“, so Judith Drüen, „ein Standort in der Stadt ist aber auch schon in Planung.“

Aktive Ehrenamtler gesucht

Viele weitere Informationen rund um die Initiative und deren Arbeit gibt es natürlich auch im Netz. Entweder auf der Homepage: www.wir-fuer-alle-felle.de, oder über die kürzlich neu gegründete Facebook-Gruppe „Gocher für alle Felle“. Übrigens: Auch über neue aktive Ehrenamtler würde sich „Gocher für alle Felle“ sehr freuen, Kontakt: siehe oben!

Autor:

Corinna Denzer-Schmidt aus Sonsbeck

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