Frostige Übung der DRLG Einsatztaucher: Es ging unters Eis

Eine Eisübung unter Wasser hielten die DLRG Einsatztaucher aus Weeze ab. Foto: privat
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WEEZE. Weezer und Kevelaerer DLRG Einsatztaucher nutzten die frostigen Temperaturen, um eine Eistauchübung durchzuführen. Bei dieser Übung gingen die Taucher unter die Eisdecke, um dort auf dem Grund eines Baggersees die systematische Suche nach Vermissten zu proben. Natürlich sind die Taucher dabei immer angeleint, um zu gewährleisten, dass sie den Rückweg zum Einstiegsloch wiederfinden und um sie im Notfall unverzüglich zurückziehen zu können. Außerdem steht immer ein vollständig ausgerüsteter und ebenfalls angeleinter Sicherungstaucher bereit, um notfalls sofort eingreifen zu können.
Neben der Eiseskälte in dem zugefrorenen See stellt die psychische Belastung für die Taucher eine Herausforderung dar, denn sie wissen, dass sie nicht einfach auftauchen können, um sich zu retten, wenn sie selbst einmal in Not geraten sollten. Aber warum machen die DLRG Einsatztaucher das Ganze? Nun, leider gibt es immer wieder Menschen, die sich in Gefahr begeben, indem sie viel zu dünne Eisdecken betreten und dann einbrechen. Als sicher gilt das Eis erst, wenn es mindestens 15 Zentimeter dick ist. Dies wurde selbst bei den lang anhaltenden Minustemperaturen der letzten Zeit am Niederrhein nirgendwo erreicht.

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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