Beste Bilder von "Spielen wie früher": Stadtpark-Verein in Goch lud zum Spaßhaben in den Park

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Die "Wasserbomben" lagen im kleinen Planschbecken bereit, um im nächsten Moment auf den "dummen August" geworfen zu werden. Nicht nur die Werfer hatten ihren Spaß dabei.
  Goch: Stadtpark |

In der Hitze des Sommers hatte Michael Reffeling eindeutig den coolsten Job: Beim jüngsten "Spielen-wie-früher"-Event im Gocher Stadtpark machte der Gocher den "dummen August", der sich von nassen Schwämmen bewerfen ließ. Mehr noch: Er feuerte die Kinder sogar noch an... warum wohl?

VON FRANZ GEIB

Goch. Es war (wieder) mal richtig warm in Goch und Thomas Claaßen, der Gründer des Stadtparkvereins und damit Mitglied des Gastgebers hatte schon Bedenken, ob die Gocher das Angebot bei den Temperaturen überhaupt annehmen würden. "Es sieht bisher überschaubar aus", meinte er, doch das war ganz zu Anfang der Veranstaltung.
Mehrere Spielestationen hatten die Macher des Vereins aufgebaut, die Kinder konnten unter Dosenlaufen, Badminton oder Federball, Seilspringen, Flunkieball mit Stöcken, Sackhüpfen und vielen weiteren Möglichkeiten wählen. Und wenn sie alle Stationen geschafft und ihre für 50 Cent erworbene Spielekarte vollständig abgestempelt hatten, gab es och ein Gratis-Trinkpäckchen dazu.

Gelungenes Tète-á-Tète im Park

Das Spiele-Happening in Gochs grüner Lunge entwickelte sich im Laufe des Nachmittags zu einem gelungenen Tète-à-Tète für die ganze Familie, der Ausflug von Kind und Kegel glich mehr und mehr einem Picknick mit Bespaßungsfaktor 10. Wobei die Erwachsenen nicht nur Kaffee, Kuchen, Cola und Würstchen bei Preisen "wie früher" genießen, sondern ausdrücklich auch selbst mal wieder Kind sein durften. Viele der Spieleangebote waren für alle gedacht, denn so oft kommt es ja bekanntlich in einigen Familien auch nicht mehr vor, dass Papa oder Mama mal ordentlich mitmischen.
Und wer von den Großen gerade tatsächlich mal da war, hatte gleich die Möglichkeit das erste kleine Bouleturnier zu verfolgen. Seit Februar diesen Jahres verfügt der Verein über eine von Ralf Werner gebaute und von der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze finanziell unterstützte 13 mal drei Meter große Kugelspielfläche.
Wer wollte, durfte sie gemeinsam mit dem Stadtparkverein und den Gocher Pétanquefreunden einweihen oder auch die Möglichkeit eines Plauschs mit den Gocher Boulespielern nutzen (siehe auch Infokasten).
Am Ende waren es summasumarum doch einige hundert "Spieler", die den Weg zum Park fanden, sodass Thomas Claaßens Miene sich doch wieder erhellen konnte. Und für Michael Reffeling war der Tag auch prima gelaufen. Pitsch-nass im Gesicht, aber locker erfrischt an diesem heißen Spieletag.

Am 1. September gibt es Rock und Pop

Die Freunde vom Stadtparkverein freuen sich nun auf die nächste Veranstaltung am 1. September. Beim Rock & Pop-Event sind "Die Beamten und der Koch", "21FÜNF", "6/45 a day", "Ted's Basement connection" und "Under construction" am Start. Die neue Boulebahn im Park wurde vor allem von älteren Gästen gerne genutzt, um ein kleines Spielchen zu wagen. Die Petanquefreunde aus Goch ließen sich zumindest nicht lange bitten und spielten die ersten Partien. Beim Seilchenspringen wurde bei den Älteren am Rande so manche Erinnerung wach.
Die Boulebahn im Park sollte eigentlich im April mit einem Bouleturnier "Goch ouvert" eingeweiht werden. Das Turnier musste aber aus personellen Gründen abgesagt werden, wie der Vorsitzende der Petanquefreunde Goch, Karl-Heinz Kittner mitteilte. Die Veranstaltung mit 128 Teilnehmern wird im kommenden Jahr unter Umständen nachgeholt. Bouleturnier
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