Als Dankeschön für ihren Einsatz
850 Mädchen und Jungen feiern Messdienertag auf der Gaesdonck

Einige der Jugendlichen nutzten die Chance zu einem Gruppenfoto mit Weihbischof Rolf Lohmann. 

Foto: Bischöfliche Pressestelle
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  • Einige der Jugendlichen nutzten die Chance zu einem Gruppenfoto mit Weihbischof Rolf Lohmann.

    Foto: Bischöfliche Pressestelle
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„Was kostet das Paddeln?“ – die Augen des Jungen, derdie Frage gerade am See auf dem Gelände des Collegium Augustinianum Gaesdonck gestellt hat, strahlen bei der Antwort: Für das Paddeln muss niemand Geld bezahlen. Und auch nicht  für einen selbstgestalteten Stoffbeutel, für eine Runde auf dem Frisbee-Golfplatz oder ein  Airbrush-Tattoo.

KREIS KLEVE. Alle 850 Jungen und Mädchen, die aus den Kreisen Kleve und Wesel zur Gaesdonck gekommen sind, können einfach nur den Tag genießen, ohne ans Taschengeld  denken zu müssen. Der Messdienertag, das zeigte sich schon bei den Anmeldezahlen, ist ein voller Erfolg. Regionalbüro West, Gaesdonck und das Referat für Messdienerarbeit beim Bistum Münster haben diesen Tag gemeinsam vorbereitet, um sich bei Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig Dienst in der Kirche tun, zu bedanken.

Christian Wacker, Leiter des Referats für Messdienerarbeit, ist seine Begeisterung anzusehen: „Das ist einfach toll. An so einem Tag erlebt man, was es ausmacht, Messdiener zu sein. Jeder hier kann selber entscheiden, was er machen möchte, man erlebt die Gemeinsamkeit, aber auch ruhige Momente beim Gebet. Wir möchten den Messdienern mit diesem Tag unsere Wertschätzung zeigen. Dabei haben wir uns ganz bewusst entschieden, am Niederrhein einen Tag für die niederrheinischen Messdiener anzubieten.“

Bei Catharina (15) und Laura (14) aus Kleve kommt das gut an. Auch die beiden Mädchen loben das besondere Gemeinschaftsgefühl, das sie den ganzen Nachmittag über erleben. „Es ist gut, auch mal Messdiener aus anderen Orten kennenzulernen und zu sehen, wie viele Messdiener es überhaupt gibt“, sagt Catharina. „Es ist schön, wenn wir so ein ,Danke‘ für unseren Dienst bekommen.“ Zumal, wie die Jugendlichen kritisch anmerken, im Alltag eher selten für den Dienst gedankt wird.

Bischof blieb den ganzen Tag

Seine Wertschätzung will auch Weihbischof Rolf Lohmann zeigen, der von der Begrüßung um 12 Uhr bis zum Ende des gemeinsamen Gottesdienstes die ganze Zeit beim Messdienertag bleibt und mit vielen der Mädchen und Jungen ins Gespräch kommt. „Ich finde es stark, welche Resonanz dieser Tag erfährt“, sagt er. „Die Messdiener haben diesen Dank verdient, sie bereichern die Liturgie und das Gemeindeleben. Hier erleben wir, dass Kirche auch anders, auch jung sein kann.“

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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