Gocher Wochenblatt - Kultur

Beiträge zur Rubrik Kultur

Loveparade, gegen 18.30 Uhr. Bei der Abschlusskundgebung platzt das Gelände aus allen Nähten. Niemand hier konnte ahnen, welche Szenen sich hinter den Absperrungen ereignen.
2 Bilder

Eltern in großer Sorge - und die Raver haben nichts gewusst

Ich war mit zwei Festivalreportern auf der Loveparade, um für unser Online-Portal lokalkompass.de zu berichten und tolle Fotostrecken zu machen. Aus gegebenem Anlass verzichte ich darauf, die Bilder einzustellen. Bis zu dem Zeitpunkt, als uns die schreckliche Nachricht erreicht hat, hatten wir viel Spaß und haben eine tolle Party gefeiert. Da wir schon in der Mittagszeit recht früh auf dem Gelände waren, war es noch nicht sehr voll. Von der Pressebrücke aus hatte man einen tollen Blick über...

  • Datteln
  • 25.07.10
  •  2

Ministerpräsidentin: Das ganze Land trauert

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat mit großer Betroffenheit auf die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Die Erklärung im Wortlaut: „Unser Entsetzen über das schreckliche Unglück bei der Loveparade in Duisburg lässt uns verstummen. Das ganze Land trauert um die jungen Frauen und Männer, die friedlich feiern wollten und bei diesem grauenhaften Drama ihr Leben verloren haben. Unsere Gedanken sind jetzt bei den Familien, Angehörigen und Freunden der Toten und der...

  • Duisburg
  • 24.07.10
  •  3

Schwere Vorwürfe von Loveparade-Erfinder

Nach der Tragödie in Duisburg hat Loveparade-Erfinder Dr. Motte schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter erhoben. Es sei ein krasser Managementfehler, dass man so viele Menschen durch einen einzigen Zugang auf das Gelände gelassen habe. "Das ist ein Skandal", wird Motte in diesen Stunden in verschiedenen Medien zitiert. Neueste Nachrichten bestätigen die schrecklichen Zahlen: 15 Tote, 43 Schwerverletzte und über 100 Leichtverletzte. NRW-Innenminister Ralf Jäger sagte, er sei"entsetzt und...

  • Duisburg
  • 24.07.10
  •  6
So voll war es auf dem Gelände. Foto: Wolfgang Attenberger
2 Bilder

21 Tote bei Loveparade: Fans hatten Unglück befürchtet

500.000 Menschen hatten Platz, über 1,4 Millionen Menschen wollten dabei sein: Die bereits im Vorfeld wegen Sicherheitsbedenken umstrittene Austragung der Loveparade in Duisburg geriet zur Katastrophe. Bei einer Massenpanik starben mindestens 21 Menschen. 16 Besucher starben am Unglücksort, vier weitere erlagen in der Nacht ihren schweren Verletzungen. Die Menschen waren mit ihren Kräften am Ende, standen zum Teil zwei Stunden im dichten Gedränge. Eine Augenzeugin erzählte im WDR, dass...

  • Herten
  • 24.07.10
  •  4
Festival-Reporter Michael in Jamaika-Kluft.
23 Bilder

Festival-Reporter: Vorfreude auf Samy Deluxe

Seit seinem Bestehen wehrt sich Groß-Mülheim gegen ein jährlich wiederkehrendes Kleinod an der Styrumer Friesenstraße - zu laut, zu dreckig, zu jugendlich sei der Ruhr Reggae Summer angeblich und dem Schutz der Natur schade er sowieso. Das sehen rund 15.000 Besucher zum Glück anders (und stellen dies jährlich mit besonderer Reinheit und Friedfertigkeit unter Beweis) und so kultivieren sie nun zum dritten Mal jamaikanische Sonnenscheingefühle in und rund um die unverwechselbare Kulisse des...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 24.07.10
Bürgermeister Ulrich Francken (2. Reihe im Bild) freut sich, zusammen mit der Künstlerin Gudula Bürger (links im Bild) und den Schülern der Weezer Hanns-Dieter-Hüsch-Verbundschule Nick Schwarma, Medina Wevelsiep und Natalia Respondek (jeweils von links im

Weezer Kunst am Bauzaun der Hochschule Rhein-Waal

WEEZE. Auch die Gemeinde Weeze trägt ihren Teil dazu bei, den Bauzaun an der Baustelle für die Hochschule Rhein-Waal in Kleve zu verschönern. Durch die Weezer Künstlerin Gudula Bürger und mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern der Weezer Hanns-Dieter-Hüsch-Verbundschule wurde ein Bauzaunabschnitt mit einem Großbild versehen. Als Motiv haben sie die Gemeinde Weeze mit dem Airport Weeze gewählt. Bürgermeister Ulrich Francken (2. Reihe im Bild) freut sich, zusammen mit der Künstlerin...

  • Weeze
  • 22.07.10
Keine Szene am Niederrhein? Feiern können die Freaks auch hier. Foto: Steve

Eine Loveparade am Niederrhein ist keine Alternative

Am Samstag (24. Juli) werden rund eine Million Raver in Duisburg tanzen: Nach ihrer Zwangspause soll die Loveparade am Güterbahnhof wieder ein Riesen-Event für Techno-Freaks werden. Es ist noch gar nicht so lange her, da schien das Spekaktel vor dem Aus zu stehen. Noch vor einem halben Jahr bangte die Kulurnation, ob die Loveparade überhaupt stattfindet. Grund: Klamme Haushalte in den Ruhrgebietsstädten. Ein Grund über Alternativen wie den Niederrhein nachzudenken? Die Loveparade ist einer...

  • Kleve
  • 21.07.10
Zurzeit ist die evangelische Kirche in Uedem verhüllt, doch bald, nach der Begasung gegen Ungeziefer, wird das Gotteshaus wieder geöffnet sein.

Evangelische Kirche Uedem in Schwarz-Rot-Gold gehüllt

Zunächst steht man etwas verwirrt auf dem Uedemer Markt und schaut die evangelische Kirche an. Dann rechnet man nach und stellt fest, dass die FIFA-WM ja längst vorbei ist. Doch warum ist die altehrwürdige Kirche in den bundesdeutschen Farben eingewickelt? Ein Anruf im Gemeindebüro brachte die Klärung. Von Helmut Heckmann „Ja, da haben Sie recht“, sagte die nette Dame am Telefon, „die WM ist vorbei. Aber damit hat die Verhüllung auch nichts zu tun.“ Des Rätsels Lösung ist schnell bei der...

  • Uedem
  • 20.07.10
Wir waren dabei - und es war prima

Still-Leben auf der A 40: Wir waren dabei

Drei Millionen Menschen waren am gestrigen Sonntag auf der A 40 zwischen Duisburg und Dortmund. Auch viele Mitglieder der lokalkompass-Community haben die Chance genutzt und uns schöne Fotos geliefert. "Stauerlebnis mal ganz anders" so betitelt Silke Dehnert Ihren Beitrag inklusive Fotos. "Schnappschüsse von der Lenkrad-Cam"" veröffentlicht Stephan Hagenkord. "Stilleben A40"Nelly Piek hat ebenfalls Fotos veröffentlicht. "Still-Leben A 40, der schönste Stau der Welt." Auch Uwe...

  • Moers
  • 19.07.10
  •  5
Blaue Schafe an der Autobahn
31 Bilder

Kulturhauptstadt 2010: Viele Fotos vom Still-Leben auf der A40

Ich fand es herrlich. Als wir um elf Uhr auf die Autobahn fuhren war es schon voll und wir sind von Essen-Zentrum bis Frillendorf gekommen, da war bereits der erste Stau. Bedeutete eine Zwangspause. Man konnte mit fremden Menschen quatschen, andere beobachten, etwas trinken und dann eben irgendwann weiterfahren. Klar, es war voll. Keiner konnte ahnen, dass es so viele Menschen auf die Autobahn treibt. ICH fand es super.

  • Moers
  • 19.07.10
  •  2
Unwetter auf der Autobahn. Foto: Jörg Terbrüggen

Unwetter am Niederrhein - so war es!

"Noch zeigte das Thermometer knapp 30 Grad an, doch der Himmel wurde zusehends dunkler".. so beschreibt Jörg Terbrüggen das nahende Unwetter und zeigt die dazu passenden Fotos! "Vom Niederrhein zog ein Sturm- und Gewittertief durchs Ruhrgebiet. Der Verkehr kam örtlich zum Stillstand." - auch Carsten Kämmerer war flugs vor Ort und zeigt den Lesern das ganze Chaos "Sturm über Xanten!" - Herbert Kosin hat festgehalten, wie Bäume zum erliegen kamen. "Da fliegt das Blech! Auch Christian...

  • Moers
  • 12.07.10
  •  21
Haben die Koffer schon gepackt und reisen zum Meet und Greet mit unserem Festival-Reporter an.

Erfolgsgeschichte: Haldern Pop Festival

2009 besaß Haldern Pop mit exklusiven Auftritten von Mumford & Sons, The Temper Trap, Grizzly Bear, Bon Iver, Andrew Bird, Edward Sharpe & the Magnetic Zeros eine glückliches Händchen und bestätigte seinen Ruf, eigenständig und überraschend zu sein. Folglich ist das Interesse internationaler Künstler für das kommende 27. Haldern Pop Festival (12.-14. August in Rees) so groß wie nie zuvor. ,Haldern Pop' hat sich als eines der wenigen „musikalischen Begeisterungsmultiplikatoren“ in Europa...

  • Recklinghausen
  • 12.07.10

Auf Tuchfühlung

Stoffe und Tücher mit ihren unterschiedlichen Strukturen, Ornamenten und Farben faszinieren Margret Kohtes (mit Enkelin Mia), die am Freitag Abend ihre Ausstellung „Auf Tuchfühlung“ im Kloster Graefenthal eröffnete: „Als besonders spannend empfinde ich es, wenn Details von Tüchern vergrößert werden und ich dabei entdecke, welches Eigenleben derartige Ausschnitte führen.“ Die Ausstellung wird am heutigen Sonntag, 11. Juli, zwischen 11 und 18 Uhr fortgesetzt.

  • Goch
  • 12.07.10
Schweinefuß, gehängt, und Dr. Mann. Foto: Geib

Museum Goch hat Schwein

Sie hängen im Flur des Gocher Museums, man möchte sie berühren, weil man nicht weiß, ob sie wirklich echt sind: Originale Schweineohren und -füße hat der Künstler Gereon Krebber so präpariert und gehängt, dass der Besucher sie leicht irritiert betrachtet. Die hängenden Tierpräparate sind nur ein Teil der Sammlung, die das Museum in den vergangenen Jahren aufbauen und gestern erstmals der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Die Neuzugänge und Schenkungen wurden der Kunststiftung übergeben und...

  • Goch
  • 08.07.10
Die Schüler und Schülerinnen haben in ihren AGs verschiedene Werke für die Ausstellung angefertigt.

Ausstellung der Petrus-Canisius-Schule mit dem Titel "Allerlei" wird am 11. Juli 2010 im Rathaus eröffnet

Für die Schüler und Schülerinnen der Petrus-Canisius-Grundschule in Weeze werden wöchentlich verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten, die vorwiegend durch die Initiative von Weezer Bürgern zustande gekommen sind. Seit dem Jahre 2005 gibt es unter der Leitung von Erich Janssen die AG Werken. Hier lernen die Kinder mit verschiedenen Materialien wie Holz, Stein, Metall etc. zu arbeiten. Ebenso besteht unter der Leitung von Heidrun Olbrich seit dem letzten Jahr eine AG Kunst, wo die Schüler...

  • Weeze
  • 05.07.10
Die "Todesfalle" (mit Ulli Kinalzik) wurde im Frühjahr im Kastell wieder vor vollem Haus gespielt. Foto Fylla

"Man geht in Goch wieder ins Theater"

Zur Zeit ist Spielpause auf Deutschlands Bühnen. Zeit, um mal dem Leiter der KulTOURbühne Goch, Helmut Lintzen, eine Analyse der vergangenen Spielzeit zu entlocken. "Wir haben in Goch eine Entwicklung festgestellt, die völlig dem allgemeinen Trend widerspricht", sagt Lintzen. Während bundesweit die Besucherzahlen stagnierten, könne man im Kastell, wo die Aufführungen stattfinden, mehr Zulauf feststellen. Rückläufige Zahlen kenne man nicht. Lintzen: "Woran das liegt? Nun, es ist die Mischung...

  • Goch
  • 02.07.10

Astra rockt

Wie die Stadt Goch mitteilt, steht im Jugendzentrum Astra das nächste Livekonzert der Reihe "Rock ´n´ Toll" an: Am Freitag, 9. Juli, sind die Bands "Taxidermist" aus den Niederlanden sowie "Until September" und "Newery Crush" aus Goch im Lineup. Einlass ist ab 19 Uhr, los gehts um 20 Uhr. Tickets kosten 3 Euro. "Rock ´n´ Toll" ist ein Gemeinschaftsprojekt des städtischen Jugendzentrum Astra, mit dem niederländischen Jugendzentrum JC Staddijk und der Musikagentur "Stichting Pan" aus...

  • Goch
  • 02.07.10
2 Bilder

Eberhard Ross in Kalkar mit organischer Geometrie2

Eberhard Ross - organische geometrie 2 Ausstellungsdauer: noch bis 25. Juli 2010 Öffnungszeiten: Di - So 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Eberhard Ross, geboren 1959 in Krefeld, Studium an der Universität Essen, hat seine Ausstellung "organische geometrie 2" genannt. Während "organisch" aus dem Bereich der lebenden Natur stammt, ist "Geometrie" der abstrakten Mathematik zugeordnet. Vordergründig haben beide Begriffe nichts Gemeinsames. Eberhard Ross sieht sie jedoch als...

  • Kalkar
  • 27.06.10
Dr. Stephan Mann ist zufrieden mit dem Zuspruch der Südafrika-Ausstellung im Museum Goch.

Südafrika-Ausstellung im Museum toppt Besucherzahlen

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist doch nicht alles, so scheint es in Goch. Sehr zufrieden zeigt sich Dr. Stephan Mann von der Akzeptanz der Südafrika-Ausstellung im Museum: "Es läuft super, der Katalog ist jetzt auch da." Wer befürchtet hatte, dass die WM in Südafrika einen Einfluss auf die Ausstellung "Südafrikanische Fotografie 1950 - 2010" haben werde, der hatte sich getäuscht. Allein die Inhalte sind es, die die Besucher ins Gocher Museum schleust, meint der Museumsleiter: "So ein...

  • Goch
  • 23.06.10

Das O:1 gegen Serbien: Ein Politikum? - Eine nicht ganz ernst gemeinte Nachbetrachtung

"Samstag Mittag, Tag 1 nach der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalelf gegen Serbien in der WM-Vorrunde: In der Gocher Innenstadt diskutieren die Menschen über das verlorene Vorrundenspiel. Einer davon war Dieter Kirchberg vom BürgerForum Goch. Der Ratsherr sah, so verriet er im Gespräch mit dem Gocher Wochenblatt, die Niederlage beinahe voraus: „Das war doch ein schlechtes Spiel von Lukas Podolski (Anm. der Red.: Er verschoss den wohl spielentscheidenden Elfmeter).“ Seine Meinung, so...

  • Goch
  • 19.06.10
Dr. Roman Dähne und Konrad Stüver zeigen die Kunstwerke, die die Wände des Krankenhauses gestalten. Foto: Steve

Kahle Krankenhauswände mit Kunst verschönert

Kunst mit dem Krankenhaus zu verknüpfen, käme den wenigsten in den Sinn, obwohl beides zum Leben gehört. Also sollen auch beide gemeinsam ins Leben gebracht werden, dachte sich Dr. Roman Dähne, der Initiator eines einmaligen Projektes im Gocher Wilhelm-Anton-Hospital. Seit zwei Jahren schon bemüht sich der Internist darum,das Krankenhaus kunstvoll in Szene zu setzen, hat Installationen wie den „Flieger“ (im Innenhof) erworben und schickt sich nun an, die Wände des Hauses neu zu gestalten....

  • Goch
  • 15.06.10

Herzlichen Glückwunsch dem neuen lokalkompass.de - der Start in Goch_Uedem_Weeze ist gemacht

In unserer heutigen Zeit gibt es fast Nichts, was es nicht gibt. Da hätten wir den Rasen mähenden Roboter, der, falls der Untergrund auch wirklich 1a ebenerdig ist, unter permanentem brummen das Gras mäht. Es gibt den elektrisch betriebenen Bauchwegtrainer, der durch kleine Stromschläge an die (unter dem Wohlstandsbauch) vorhandene Muskulatur abgegeben, eben diese Muskulatur straffen und quasi wiederbeleben soll. Es gibt tausende Dinge, die eigentlich kein Mensch auf dieser Welt benötigt - ja,...

  • Uedem
  • 09.06.10
  •  1
Auf solche Bilder will man in Goch beim Public Viewing verzichten. Vuvuzelas wie sie hier heinz Hübbers benutzt, sollen draußen bleiben.Foto: Steve

Public Viewing ohne Vuvuzelas

Feiern ja, aber bitte nicht zu laut: Wenn beim Public Viewing im Gocher Stadtpark die Spiele der Fußball-WM in Südafrika übertragen werden, bleiben die ebenso langen wie lauten Freudentröten zuhause. „Die Lautstärke liegt zwischen einer Kettensäge und einem Düsenjet. In deren Nähe möchte ich persönlich auch nicht stehen“, begründet gordion-Geschäftsführer Boris Hirschmüller die Entscheidung, Vuvuzelas im Gocher Stadtpark nicht zuzulassen. Der Veranstalter und die Stadt Goch folgen damit...

  • Goch
  • 09.06.10

Beiträge zu Kultur aus