Berns Gruppe begleitet Projekt aus DVS Bildungszentrum nach Erdenet
Lüftungsanlage aus Kleve tritt die Reise in die Mongolei an

Freuen sich vor dem Überseecontainer in Kleve auf den Versand der Lüftungsanlage in die Mongolei (v.l.n.r.): Stellvertretender DVS-Vorsitzender Adolf Schreiber, Berns-Geschäftsführer Jan Vierboom und DVS-Geschäftsführer Michael Sahlmen. Foto: WiFö Kreis Kleve
  • Freuen sich vor dem Überseecontainer in Kleve auf den Versand der Lüftungsanlage in die Mongolei (v.l.n.r.): Stellvertretender DVS-Vorsitzender Adolf Schreiber, Berns-Geschäftsführer Jan Vierboom und DVS-Geschäftsführer Michael Sahlmen. Foto: WiFö Kreis Kleve
  • hochgeladen von Christian Schmithuysen

KREIS KLEVE. Für mich ist es auch eine Art Hilfe zur Selbsthilfe, die da geschieht“. Jan Vierboom sagt dies, Geschäftsführender Gesellschafter der Berns Gruppe mit Sitz in Kleve, die am Niederrhein für den Anlagenbau in den Bereichen Energie, Heizung, Kühlung, Wasser und Lüftung steht. Letztere, die Lüftung, beschäftigt das Unternehmen derzeit zur Unterstützung und Förderung internationaler Kontakte mit der Mongolei.

Gegenwärtig wird eine riesige Lüftungsanlage – einst selbst im DVS-Bildungszentrum Kleve zur Förderung des Schweißens und verwandter Verfahren am Weißen Tor installiert – abgebaut und später in Erdenet in der Mongolei neu installiert. Für Adolf Schreiber, einen der Engagierten des DVS in der Region, ist es „ein Projekt mit Vorbild-Charakter und von höchster Stelle anerkannt und mit Rückenwind versehen“, sagt der Gocher.

Unterstütze die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit Sitz in Bonn die mongolischen Partner doch im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ „develoPPP“) beim Aufbau einer international anerkannten Aus- und Fortbildung im Fachbereich Schweißen in der Mongolei. Und Hans-Josef Kuypers, Wirtschaftsförderer für den Kreis Kleve ergänzt: „Unterstützende Maßnahmen dieser Art werden positiv wahrgenommen und liefern auch einen Nachweis dafür, wie deutlich auch die Bestrebungen nach Internationalität unserer Unternehmen gewachsen sind.“
Durch das Projekt, so die Wünsche der Beteiligten, könne sich die Wirtschaft in Begleitgeschäften des Bergbaus, beim Verschleißschutzschweißen, der Instandsetzung von Großgeräten, beim Bau von Betriebseinrichtungen und bei vielem mehr erheblich verbessern. „Das Projekt wird somit sowohl die institutionelle Entwicklung als auch die überregionale Wirtschaft und Industrie in der Mongolei fördern und unterstützen“, ist man sich einig.

Auf internationaler Ebene agieren drei Partner im Rahmen des develoPPP Projekts: Das deutsche Unternehmen Schachtbau Nordhausen, die mongolische Firma Hasu Megawatt LLC und das Erdenet Institute of Technology (EIT), ein Institut der mongolischen University of Science and Technology.
Empfänger und Eigentümer des schweißtechnischen Equipments und der Anlage aus dem DVS-Bildungszentrum Kleve wird das Europäische Innovations- und Technologieinstitut, kurz EIT sein, eine Einrichtung der Europäischen Union, die sich die Stärkung der Innovationsfähigkeit Europas zur Aufgabe gemacht hat.

Das Ziel des EIT ist es, qualitativ hochwertige Trainings anzubieten, die den Anforderungen des mongolischen Bergbausektors und der Industrie genügen und Ingenieure und Fachkräfte entsprechend der Arbeitsmarkterfordernisse ausbilden.

„Dank der vom DVS Bildungszentrum Kleve gestellten passgerechten Ausstattung für die Schweißlehrwerkstatt in Erdenet steht ein großer Teil des benötigten Equipments zur Verfügung, damit eine Ausbildung von Schweißfachkräften entsprechend international geltender Qualitätsstandards erst ermöglicht werden kann“, beurteilen Adolf Schreiber und der DVS-Standortleiter Michael Sahlmen das Projekt.

Dieses wird erst nach dem Wiederaufbau der Anlage in der Mongolei durch die Firma Berns seinen Abschluss finden.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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