SEK rückt aus
Bewaffneter greift Frauen an und verschanzt sich

HAGEN. Am Montagmorgen, 17. Januar, griff ein 58-jähriger Mann in seiner Wohnung auf Emst zwei Mitarbeiterinnen der Stadt Hagen an, verschanzte sich anschließend mit einem Messer bewaffnet in seiner Wohnung und wurde durch hinzugezogene Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) überwältigt.

Gegen 8.40 Uhr betraten die Mitarbeiterinnen des sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt im Rahmen einer Betreuungstätigkeit die Wohnung des psychisch erkrankten Mannes in der Baufeldstraße. Dabei griff der 58-Jährige die beiden Frauen an und verletzte eine von ihnen im Gesicht, indem er mit einem Gegenstand nach ihr schlug. Anschließend verließen die beiden Angegriffenen die Wohnung und alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten vor Ort erkennen, dass sich der Tatverdächtige inzwischen mit einem Messer bewaffnet und in seiner Wohnung verschanzt hatte. Er zeigte sich mit dem Messer an einem Fenster und machte durch seine Gestik in Richtung der Polizisten deutlich, dieses auch einzusetzen.

Zu diesem Zeitpunkt war er alleine in den Räumlichkeiten. Durch Beamte eines angeforderten SEK ließ sich der Mann im weiteren Verlauf widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Bei der Maßnahme wurde niemand verletzt. Der sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Hagen ordnete eine Unterbringung des Hageners in einer psychiatrischen Klinik an. Die verletzte Mitarbeiterin der Stadt Hagen wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 58-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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