Gefahrgut-Transport verunglückt
Lkw-Unfall auf der A 1 - Dauer bis spät in den Nachmittag

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POL-DO: Längere Verkehrsstörungen nach Gefahrgutunfall auf der A 1
bei Hagen

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0272

Auf der A 1 bei Hagen ist es gestern (9.3.) tagsüber zu längeren
Verkehrsstörungen gekommen. In Fahrtrichtung Köln (zwischen Hagen-West und
Volmarstein) war es gegen 8 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem
Gefahrguttransporter und einem Sattelzug gekommen. Verletzt wurde niemand.

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein 59-Jähriger aus der Ukraine mit seinem
Sattelzug auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Unna auf ein Stauende bei
Hagen auf. Der Mann prallte in den Tanklastzug eines 33-jährigen Polen, der vor
ihm verkehrsbedingt halten musste. Weil der Tankzug Gefahrgut geladen hatte, kam
es mehrere Stunden lang zu teilweisen Sperrungen. Um 19.50 Uhr sperrten
Polizisten aus Sicherheitsgründen für wenige Minuten die A 1 an dieser Stelle in
beide Richtungen komplett. Zu der Zeit traf am Unfallort gerade das
Umladefahrzeug ein. Es musste die geladene Alkylbenzolsulfonsäure entsprechend
umpumpen.

An den beiden Sattelzügen entstanden geschätzte Sachschäden in Höhe von mehreren
Tausend Euro.

Umfangreiche Reinigungsmaßnahmen sorgten für teilweise Sperrungen in Richtung
Köln bis heute Morgen (10.3.) kurz vor 9 Uhr. Die A 1 in Richtung Köln ist seit
einer Stunde wieder vollständig geräumt, gesäubert und frei.
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Nach einem Lkw-Unfall am Morgen auf der A1 gibt es bis in den Nachmittag noch erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der Unfall war gegen 8.15 Uhr in Fahrtrichtung Köln kurz hinter der Anschlussstelle Hagen-West passiert. Ein Sattelzug ist auf einen mit 26.000 Litern Gefahrstoff (Alkylsulfonsäure) beladenen Tankzug aufgefahren. Der auffahrende Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Hagener Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Grund: Die beteiligten Lkw sind derart ineinander verkeilt, dass bei der Trennung der Fahrzeuge Chemikalien drohen, auszulaufen. Der Inhalt des Tanks muss jetzt zunächst in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden.
Einsatzleiter Alexander Zimmer: „Das ist auch ein Stoff mit Atemgiften. Wir werden einen zweifachen Löschangriff aufbauen: mit Wasser und Löschschaum. Unsere Einsatzkräfte werden mit ABC-Schutzkleidung und Atemschutzgeräten vorgehen. Der Einsatz könnte bis 15 Uhr und noch länger dauern.“
Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Autobahn während der Maßnahme komplett gesperrt werden muss. Bislang konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden – trotzdem staut sich der Verkehr auf über 10 Kilometer zurück.

Autor:

Kai-Uwe Hagemann aus Hagen

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