DRK-Blutspendedienst
Öffentliche Blutspendetermine müssen angenommen werden: Große Herausforderungen trotz Lockerungen

Die Coronakrise bringt das System des Blutspendedienstes West arg ins Wanken.
  • Die Coronakrise bringt das System des Blutspendedienstes West arg ins Wanken.
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Der DRK-Blutspendedienst West steht in Zeiten der Lockerungen vor einer großen Herausforderung. Einerseits steigt der Bedarf an Blutpräparaten momentan stark an – andererseits kann der DRK-Blutspendedienst den Bedarf kaum decken, weil noch sehr viele Blutspendetermine durch Corona entfallen und nicht durchgeführt werden können. Es gibt nur einen Ausweg: Die öffentlichen Blutspendetermine müssen unbedingt angenommen werden.

Nachdem sich der Blutspendedienst des DRK zu Beginn der Coronapandemie darauf hat einstellen müssen, weit weniger Blut für die Versorgung der Patienten bereitzustellen, weil die Kliniken ihre Kapazitäten für die Notfallversorgung der CoV-Sars-2 Patienten umgestellt hatten, schalten diese nun wieder in den Normalbetrieb. Es wird wieder operiert und sogenannte elektive Eingriffe werden vorgenommen. Dadurch steigt der Bedarf an Blutpräparaten sprunghaft an. Die DRK-Blutspendedienste arbeiten versorgungsorientiert – die Menge von Blutkonserven, die in Therapie und Notfallversorgung benötigt werden, stellen die Blutspendedienste bereit. Selbst zu Ferien- oder Feiertagen gelingt es den Blutspendediensten in der Regel Bedarf und Aufkommen möglichst im Einklang zu halten. Corona bringt dieses System ins Wanken - der Blutspende-Kompass funktioniert nicht mehr.
"Das Blutspendewesen benötigt dringend regelmäßige Blutspender", appelliert Stephan David Küpper, Pressesprecher beim DRK-Blutspendedienst West.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800-11949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Antworten zu Fragen im Zusammenhang einer Blutspende in Coronazeiten, gibt der DRK-Blutspendedienst unter www.blutspendedienst-west.de/corona. 

Termine

Das Spendecenter Hagen, Feithstraße 180, ist dienstags bis freitags in der Zeit von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Pfingstmontag, 1. Juni, kann in der Zeit von 10 bis 16 Uhr Blut gespendet werden.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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