Kunstprojekt am Kunstquartier - Emil meets Bauhaus
Hagener Schüler erinnern an Emil Schumacher

Hanna als lebendes Kunstwerk der Hildegardis-Schule.
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  • Hanna als lebendes Kunstwerk der Hildegardis-Schule.
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Das Emil Schumacher Museum feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Der Bau im Kunstquartier neben dem Osthaus Museum ist in der Volmestadt nicht umumstritten und sorgte wegen seiner vielen Baumängel oft für negative Schlagzeilen. Nichtsdestotrotz ist es ein Aushängeschild der Stadt zu Ehren ihres großen Sohnes Emil Schumacher.

Die Sammlung der Werke ist dem Sohn des Künstlers, dem Kunsthistoriker Dr. Ulrich Schumacher, zu verdanken, der 2001 die Emil Schumacher Stiftung gründete. Die Stiftung hat ihren Sitz im Emil Schumacher Museum und umfasst rund 500 Werke aus den Jahren 1936 bis 1999.
Die Unterstützung des Museums durch die Bürgerschaft wird in einem Förderverein gebündelt, der die Museumsarbeit begleitet. Dieser ist es auch der seit 2006 in Zusammenarbeit mit Hagener Schulen regelmäßig - in zeitlicher Nähe des Geburtstags von Emil Schumacher am 29. August - eine Schüleraktion in der Innenstadt durchführt. Ziel ist es bereits seit Gründung des Fördervereins, die Aktivitäten der Hagener Schulen einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren.
Am Freitag (6. September) war es wieder soweit: Viele hundert Schüler von 16 Hagener Schulen waren zum Kunstquartier gekommen. Alle Lehrer, die an den Schulen das Fach Kunst unterrichten, sind in den vergangenen Monaten gebeten worden, mit ihren Schülern mitzumachen. Das diesjährige Thema „Emil meets Bauhaus“ wurde in Anlehnung an die bundesweiten Aktivitäten zum 100-jährige Bestehen des Bauhauses gewählt. In ihren Kunstwerken haben sich die Schüler kreativ mit der abstrakten Malerei und den Bauhaus-Themen auseinandergesetzt.
Obwohl einige Schulen kurzfristig abgesagt hatten, war Rouven Lotz, Leiter des Emil Schumacher Museums, sehr zufrieden mit dem Fest. "Wir werden weiterhin alle zwei Jahre ein Schumacher-Fest durchführen. Die immer noch gute Resonanz der Schulen spricht einfach dafür." Auch Dr. Ulrich Schumacher, Sohn des Künstlers und Ehrenbürgers, war vor Ort und musste sogar Autogramme geben. Auch er zeigte sich begeistert von den Werken der Schüler.
Der Förderverein des ESM trägt bereits seit 2009 den Museumseintritt für Schüler, die im Klassenverbund ins Kunstquartier kommen und organisiert alle zwei Jahre das Schumacher-Fest. "Es ist schön, zu sehen, wie der Name des Künstlers Emil Schumacher schon in den Köpfen der Kinder verankert ist", sagte Karl-Josef Steden, Vorsitzender des Vereins, "dafür lohnt sich die Arbeit."

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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