Juicy Beats 2011- größtes Elektro- und Independent- Festival in NRW

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Ich bin Becci und durfte dieses Jahr als Festivalreporterin das Juicy Beats erleben, vielen Dank dafür erstmal an den Lokalkompass!
Hier nun erstmal mein "förmlicher" Beitrag :-)

Am Samstag ludt zum 16. Mal das größte Elektro-und Independent- Festival in NRW zum feiern und tanzen ein-
ca. 25000 Besucher verteilten sich im weitläufigen Westfalenpark um bei ausgelassener Stimmung den saftigen Beats zu lauschen und das Gelände in eine riesige Freiluft- Tanzfläche zu verwandeln.

Das außergewöhnliche Flair der Location ist einfach unverkennbar, tagsüber vor einer der 7 Live-Bühnen feiern und abundan zwischen den Blütenmeeren auf einladenden Rasenflächen verschnaufen, nachts auf den kunstvoll beleuchteten Wegen von Floor zu Floor schlendern.

Auch das diesjährige Line- Up des fruchtigen Spektakels konnte sich sehen lassen: neben Boys Noize auf der Mainstage, traten auf den anderen Bühnen unter anderem Prinz Pi, The Notwist, The Thermals, FM Belfast, Kraftklub und ClickclickDecker auf;
keinesfalls verstecken mussten sich auch dieses Jahr die DJs, diese rockten die Floors und ließen die Nacht zum Tage werden.
Trotz, dass einer der Hauptacts, die Gossip Frontfrau Beth Ditto ,ihren Auftritt tags zuvor kurzfristig aus familiären Gründen absagte, wurde ein lückenloses Programm geboten: Die deutsche Elektropunkband "Frittenbude" sprang spontan ein.
Ungewöhnlich füllte sich die Festwiese an der Apfelbühne vor dem Auftritt des Berliner Quartetts K.I.Z., die mit ihren provokanten Texten, schwarzem Humor und ihrer ironischen Art, nicht selten eher auf Ablehnung stoßen.
Doch so sehr die Meinungen der Zuschauer auch auseinander gingen, die Stimmung hätte kaum besser sein können.
Im Gegensatz zur Mainstage lockte die FZW- Stage mit sanfteren Klängen, wie z.B. denen von Gisbert zu Knyphausen, hier konnte man dann auch mal zum chillen die Picknickdecke ausbreiten und die müde gelaufen und gestandenen Beine hochlegen; da es trotz teilweiser dichter dunkler Wolken über Dortmund und für Ende Juli kühlen Temperaturen trocken blieb.

Wie immer erwies sich das Juicy Beats wieder einmal als Treffpunkt für Jedermann:
freakige, verkleidete Leute, waren genauso vertreten wie "Du und ich" und dazu eine familienfreundliche Atmosphäre, so dass hier selbst die ganz kleinen Früchtchen nicht zu Hause bleiben mussten.

Ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept sorgte an den Ein-und Ausgängen, sowie an den Bühnen und Floors für Sicherheit und Ordnung; zusätzlich waren spezielle sogenannte "Enfluchtungshelfer" vor Ort, die im Falle eines Unwetters, oder einer Massenpanik zum Einsatz gekommen wäre, so die Einsatzleitung der Security.
So konnte eine reibungsloser Ablauf des Events garantiert werden und es gab am Ende des Tages keine nennenswerten Zwischenfälle.
Einzig eine Fehleinschätzung seitens der Veranstalter, verursachte meiner Meinung nach ein wenig Trouble:
so musste der Auftritt des nicht unpopulären Berliner Rappers, Prinz Pi, für einige Zeit unterbrochen werden, da es vor der Bühne unterm Sonnensegel zu eng wurde, und immer mehr Fans denen der Einlass zur Bühne verwehrt blieb von hinten drückten und zudem die Durchfahrt für Lieferanten und Rettungswagen blockierten.

Ein weiterer kritischer Blick meinerseits gilt erstens der Toilettensituation:
es könnten ruhig ein paar mehr sein
und zweitens dem zwar verbesserten, aber leider immernoch nicht besonders übersichtlichem Wegeleitsystem:
Ja der Park ist groß und die Wege sind weit!
Ich hätte mir sicherlich ohne meine App für´s Handy auch dieses Jahr die Füße wund gelaufen.
Drittens: an ALLE Mitbesucher! Habt ihr die riesigen Müllentsorgungsdreiecke übersehen??? So viel Müll auf dem Boden und in den Beeten, obwohl es zu dem normalen Becherpfand sogar Pfand auf die Pappteller der Freßbuden gab?
Ich finde das muss nicht sein! Mehr Rücksicht wäre angebracht!

Alles in Allem aber ein sehr gelungenes Festival, das sicherlich auch nächstes Jahr wieder einen Besuch wert sein wird!

...weitere persönliche Eindrücke und witzige Anekdoten folgen :-)

Autor:

Rebecca Krüger aus Hagen

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