Kommen und gehen

Anika, Billy, Caroline, Judith, Katrin, Maikel und Nora arbeiteten am Projekt „Kommen und Gehen“ im Hagener Hauptbahnhof. Foto: Privat
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Ein Projekt im Rahmen des Schwarzweißbunt-Festivals

Das Wartehäuschen auf Gleis 7 am Hauptbahnhof wurde am letzten Mai-Wochenende frequentiert, wie lange nicht mehr. Es kamen sogar Leute, die nicht verreisen wollten, nur um einen Blick auf die Künstler zu werfen, die mit den letzten Pinselstrichen die Innengestaltung vollendeten.


Hagen.
Die Mal-Aktion in besagtem Wartehäuschen war eines der zahlreichen Kunstprojekte im Rahmen des SchwarzWeißBunt-Festivals. Der kostenlose Workshop des Jungen Museums im Osthaus Museum, der in Kooperation mit der Deutschen Bahn entstand, wurde vom Hagener Künstler Nuri Irak geleitet. Aus den einzelnen Ideen zum Thema „Kommen und Gehen“ kreierte der Künstler den Gesamtentwurf, den er auf den Innenraum des Wartehäuschens abstimmte. Verschiedene Assoziationen und Erlebnisse, die Wartende, Abreisende oder Ankommende mit einem Bahnhofsaufenthalt in Verbindung bringen, werden im Wartehäuschen widergespiegelt.
Nuri Irak war begeistert über die inspirierte Atmosphäre bei der Entwurfsarbeit: „Es war wunderbar zu sehen, wie die Skizzen entstanden und dass verschiedene Ideen zu dem Thema zusammengetragen werden konnten.“ Die Beteiligten Anika, Billy, Caroline, Judith, Katrin, Maikel und Nora hatten zu „Kommen und Gehen“ unterschiedliche Sichtweisen: Zentral gegenüber vom Eingang wird die Betriebsamkeit der Stadt. Einige markante Hagener Gebäude stellen den direkten Bezug zur Stadt her. Der Gitarrenspieler scheint auf dem davor montierten Abfalleimer zu sitzen. In einer Ecke trifft sich ein Liebespaar wieder, in einer anderen fliegt ein Koffer an Luftballons. Neben typischen Bahnhofsmotiven wie Reisegepäck und einer Uhr verweist ein weiteres Bild auf das Thema der Grenzüberschreitung. Ein Teddybär im Müll neben dem Abfalleimer, weint ...
Bahnhofsmanagerin Dorothee Wasel freut sich über den Kunstworkshop „Kommen und Gehen“ am Hauptbahnhof: „Das Kunstprojekt am Wartehaus bringt Farbe auf den Bahnsteig und trägt zu einer angenehmen, fröhlichen Atmosphäre bei.“

Anika, Billy, Caroline, Judith, Katrin, Maikel und Nora arbeiteten am Projekt „Kommen und Gehen“ im Hagener Hauptbahnhof. Foto: Privat

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