Erfolgreiche Betriebs- und Personalrätekonferenz

DGB-NRW-Vorsitzender Andreas Meyer-Lauber
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  • hochgeladen von Uwe Gutzeit

Hagen - Mehr als 70 Betriebs- und Personalräte nahmen an der Konferenz am 28.09.2010 im Restaurant Bonifatius in Hagen-Haspe teil. Anlass für die Veranstaltung war die Vorbereitung der gewerkschaftlichen Herbstaktionen in diesem Jahr, die ihren Höhepunkt in einer gemeinsamen Demonstration und Veranstaltung am 13.11.2010 in den Dortmunder Westfalenhallen finden werden. Nach der Begrüßung durch die örtlichen Gewerkschaften formulierte der örtliche DGB-Kreisvorsitzende Jochen Marquardt geharnischte Kritik an der schwarz-gelben Bundesregierung.

„Diese“, so Marquardt, „betriebe eine Politik der sozialen Ungerechtigkeit. Während vor der Krise kein Geld für Soziales und Bildung da war, wurden die Banken in der Krise mit Bürgschaften von fast 500 Mrd. Euro gerettet. Nach der Krise fehlt es wieder überall und die Zeche sollen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Rentner und die junge Generation zahlen.“ Der DGB-Kreisvorsitzende rief den Anwesenden zu: „Gerecht geht anders – wir wollen einen Kurswechsel für ein gutes Leben.“ Damit nahm er zentrale Forderungen der Gewerkschaften auf und leitete Arbeitsgruppen ein, in denen die Anwesenden gemeinsam diskutierten, wie die Auseinandersetzung in den Betrieben und in der Öffentlichkeit in den kommenden Wochen zu führen und zu organisieren sei.

Als wichtige Ergebnisse wurden Festlegungen zur Durchführung von betrieblichen Veranstaltungen, eine gemeinsame Aktion am 07.10.2010 gegen Leiharbeit und prekäre Beschäftigung getroffen und in mehr als 20 Betrieben sollen konkrete Beiträge zur Demonstration am 13.11.2010 in Dortmund vorbereitet werden.

Für das Schlusswort der Konferenz konnten die Gewerkschafter den neuen DGB-NRW-Vorsitzender Andreas Meyer-Lauber begrüßen. Meyer-Lauber, selbst Hagener schloss sich der Kritik an der Bundesregierung an und rief die betrieblichen Vertreter auf mit aller Kraft in die Dortmunder Westfalenhallen zu mobilisieren.

Den Abschluss bildete ein Auftritt des Kölner Kabarettisten Heinrich Pachl, der mit spitzer Zunge auf die Verwerfungen der Politik, vor allem im Zusammenhang mit der Weltfinanzkrise hinwies und die Spur der Scheine nachzeichnete.

Autor:

Uwe Gutzeit aus Hagen

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