Hagener Frauen Union fordert besseren Schutz von Stalkingopfern

Die Hagener Frauen Union mit Kriminalhauptkommissarin Claudia Dahmen (2. v.r.).
  • Die Hagener Frauen Union mit Kriminalhauptkommissarin Claudia Dahmen (2. v.r.).
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Die Frauen Union in Hagen fordert die Rechtslage bei Stalkingopfern konsequent auszuschöpfen. Das ist eines der Ergebnisse aus einem Expertengespräch, das die Frauenvereinigung der CDU mit Kriminalhauptkommissarin Claudia Dahmen zum Themenkomplex „Häusliche Gewalt“ führte.

Claudia Dahmen berichtete den Frauen aus ihrer täglichen Arbeit. Gewalttaten unterschiedlichster Formen kommen in Familien aller gesellschaftlichen Schichten und Herkünfte vor. Das ist leider gesellschaftliche Realität. „Wir wissen, dass die Beamtinnen und Beamten im Opferschutz eine sehr gute Arbeit leisten“ erklärte die Vorsitzende der Hagener Frauen Union Cemile Giousouf. „Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus ehrenamtlichen Partnern wie dem Weißen Ring oder der Bahnhofsmission gibt es gute Möglichkeiten den Betroffenen im Notfall schnell und unbürokratisch zu helfen.“
Verbesserungsbedarf sieht die FU allerdings bekommen im Schutz von Stalkingopfern. Der Anfang 2017 reformierte „Nachstellungs-Paragraph“ 238 StGB zum Schutz von Stalkingopfern werde in der Rechtsprechung bislang nur in Ausnahmefällen voll ausgeschöpft. „Als Frauen Union fordern wir im Sinne der Opfer hier ein härteres und konsequenteres Vorgehen. Jede Form der Gewalt muss zum absoluten Tabu in unserer Gesellschaft werden.“ so Giousouf.

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