Migration und psychische Folgen
Migration, Flucht und psychische Folgen

Migration, Flucht und die psychischen Folgen
Mimoun Azizi1, Alexandra Philipsen1

1Medizinischer Campus Universität Oldenburg, Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Zusammenfassung:Der Anteil der in Deutschland lebenden Migranten hat in den letztenJahrzehnten stetig zugenommen. Hinzu kommt nun eine steigende Anzahlan Flüchtlingen und Asylbewerbern. Studien konnten zeigen, dass dieRaten an psychischen Erkrankungen wie Schizophrenien, Depressionenoder posttraumatischen Belastungsstörungen bei diesen Menschen imVergleich zu der Allgemeinbevölkerung erhöht sind. Neben den zum Teilmangelnden Sprachkenntnissen liegen bei dieser Personengruppe häufigUrsachen für diese Erkrankungen vor, die in Ihrer Summe alsMigrationsstress bezeichnet werden. Da die Gesundheit besonders vonFlüchtlingen und Asylbewerbern noch sehr wenig erforscht ist, stellt diesein neues Feld für die Forschung da. Schlüsselwörter:Migranten, Flüchtlinge, Migrationsstress, psychische Erkrankung

Abstract:
The share of migrants living in Germany has steadily increased in recentdecades. Added to this is a growing number of refugees and asylumseekers. Studies have shown that the rates of mental illness such asschizophrenia, depression, or posttraumatic stress disorder in these peopleare increased compared to the general population. In addition to the lackof language skills in this group of persons, the causes of these diseasesare often the ones that are referred to as cultural bereavement. Since thehealth of refugees and asylum seekers is still very little researched, thisrepresents a new field for research.Keywords:Migrants, refugees, cultural bereavement, mental illness

Der Anteil der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund lag im Jahr 2015 bei 21% der Gesamtbevölkerung.Damit lebten in Deutschland im Jahr 2015 17,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Von diesen haben ungefähr zwei Drittel eine eigene Migrationserfahrung. Der größte Teil der Personen mit Migrationshintergrund stammt aus der Türkei (16,7%), gefolgt von Polen(9,9%), der Russischen Föderation (7,1%) und Italien (4,5%). Als einzigeswichtiges nicht-europäische Herkunftsland gilt Kasachstan mit 5,5%. [1]Zu den Migranten kommen zudem noch die Flüchtlinge hinzu. In Deutschland wurden im Jahr 2016 bis Oktober 676.320 Erstanträge für Asylverfahren entgegen genommen. Hierbei stammen die meisten Menschen aus Syrien (37,9% aller Erstanträge), aus Afghanistan (18,0%aller Erstanträge) und dem Irak (13,5% aller Erstanträge). Im Vergleichzum Vorjahreszeitraum stiegen die Antragszahlen um 104,2%. [2] Bei anhaltenden Kriegen, gewalttätigen Konflikten in vielen Ländern und zunehmendem Klimawandel kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Flüchtlinge in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird.Inter- und Intrakulturelle Migration hat es schon immer gegeben. Die Gründe für die Migration sind sehr vielfältig. Eine repräsentative Umfrage des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus dem Jahre2016 zeigt, dass 70% der Befragten angaben aus Angst vor gewaltsamenKonflikten und Krieg das Herkunftsland verlassen zu haben. 44% der Befragten flohen vor Verfolgung. Schlechte persönliche Lebensbedingungen, Diskriminierung, Angst vor Zwangsrekrutierung und eine allgemeine schlechte wirtschaftliche Situation waren weitere Hauptgründe für die Migration. [3] Die Auswirkungen auf Migranten zum Beispiel nach erlebtem Krieg und Folter sind hierbei andere als bei Migranten, die aufgrund von ökonomischen Aspekten ihr Heimatland verlassen haben.Migration und Stress Die Migration ist mit großer Hoffnung auf eine Verbesserung der Lebensqualität und mit einer Verbesserung des sozialen Status verbunden.
Gerade für die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten stehen jedoch das Überleben und die eigene Sicherheit an wichtigster Stelle. Im Zielland angekommen erwarten die Migranten meist eine Ernüchterung. Je größer der kulturelle Unterschied zwischen dem Herkunftsland und dem Zielland ist, desto größer ist der Migrationsstress („cultural bereavement“). Eine große psychische Belastung stellt zudem ein unklarer Aufenthaltsstatus da. Damit verbunden ist die Unsicherheit bezüglich der Zukunft. Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen ist die Bearbeitung der einzelnen Fälle häufig mit einer langen Wartezeit verbunden. Somit stellt sich lange die Frage über einen möglichen Verbleib im Zielland oder eine Abschiebung in das Heimatland. Hinzu kommt das Gefühl der Entwurzelung, verbunden mit einer Identitätskrise. Die meisten Flüchtlinge sind aus ihren Heimatländern die Sicherheit der Großfamilie gewöhnt. Die Migration führt jedoch häufig dazu, dass Familien über unterschiedliche Länder verteilt leben müssen und ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist. So haben diese Migranten häufig nur ein sehr kleines soziales Netzwerk. Ein weitere Punkt, der zu einem Migrationsstress führt sind die schwierigen Arbeits- und Wohnsituationen, verbunden mit einem geringen sozioökonomischenStatus. Gerade bei Migranten, die in ihren Herkunftsländern einen höheren sozialen Status aufwiesen, kann der Statusverlust, der mit der Migration verbunden ist, zu starken Selbstzweifeln, aber auch zu Familien- und Partnerschaftskonflikten führen. Auch die mangelnden Sprachkenntnisse führen zu einer weiteren Ausgrenzung. Die Migranten leiden zudem unter Diskriminierung, die sie während ihrer Flucht in den einzelnen Ländern erfahren haben und die sich ggf. auch noch im Zielland weiter fortsetzt.Ein weiterer Aspekt für die starke psychische Belastung bei Migranten ist nicht zuletzt die Traumatisierung im Herkunftsland, die überhaupt zur Flucht geführt hat, aber auch die Traumatisierungen die während derFlucht erlebt wurde. [4] [5] [6]Höhere Krankheitsrisiken bei Migranten. Die in Deutschland lebenden Migranten leben zum Teil schon seit mehreren Generationen in diesem Land. Dennoch liegen in Deutschlandnoch keine epidemiologischen Studien vor, die eine repräsentative Aussage zur Prävalenz psychischer Morbidität bei Menschen mit Migrationshintergrund oder bei Flüchtlingen und Asylsuchenden ermöglichen. Zudem ist das Verteilungsmuster psychischer Störungen bei Migranten zu dem von Flüchtlingen und Asylbewerbern sehr unterschiedlich. [7]
In unterschiedlichen internationalen und nationalen Studien konnte gezeigt werden, dass Migranten gegenüber Deutschen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für psychische Störungen besitzen. [9] Swinnen und Selten fanden in einer Metaanalyse heraus, dass Migration einen Risikofaktor für unipolar affektive Störungen darstellt. Allerdings war das Risiko an einer bipolaren Störung zu erkranken bei Menschen mit Migrationshintergrund nicht signifikant höher als bei Menschen ohne Migrationshintergrund. [10] In der SHARE-Studie, einer bevölkerungsbasierten Querschnittsstudie, die den Zusammenhang zwischen Migrationsstatus und depressiven Symptomen bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr in Deutschland untersuchte, konnte eine signifikante Assoziation für Migranten (Personen mit eigener Migrationserfahrung) und depressiven Symptomen, im Vergleich zu Nichtmigranten, nachgewiesen werden. [11] Diese Unterschiede konnten nicht durch andere wichtige Prädiktoren für depressive Symptomatik, wie z. B. Beziehungsstatus oder chronische körperliche Erkrankungen, erklärt werden. [12] Die Auswertung der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) zeigt bei Männern mit Migrationshintergrund (Personen der ersten Generation 10,6%) einen doppelt so hohen Anteil an depressiven Erkrankungen im Vergleich zu Männern ohne Migrationshintergrund (5,0 %). Bei Migrantinnen der ersten Generation (15,1 %) ist der Anteil im Vergleich zu Nichtmigrantinnen (9,1 %) ebenfalls erhöht. [26]Übersichtsarbeiten zum Schizophrenierisiko (18 Studien aus England,Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Australien) zeigen, dass das relative Risiko für eine Schizophrenie für Migranten der 1. Generation geringer ist als für Migranten der 2. Generation. Das höchste Psychoserisiko haben Personen, die im Alter zwischen 0 und 4 Jahren migrierten. Für Migranten aus höher entwickelten Herkunftsländern ist das Psychoserisiko geringer als für Migranten aus weniger entwickelten Herkunftsländern und für Menschen mit weißer Hautfarbe geringer als für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. [13] [14] [15] [16] Cantor-Graae und Pedersen konnten darlegen, dass eine Migration mit einem erhöhten Risiko für mindestens eine psychiatrische Erkrankung assoziiert ist. [13] Migranten der 1. und 2. Generation, mit zwei im Auslandgeborenen Elternteilen, zeigten eine signifikant erhöhte Inzidenzrate für Schizophrenie mit ähnlichen Werten. Migranten der 2. Generation, mit einem im Ausland geborenen Elternteil, zeigten hingegen eine signifikant erhöhte Inzidenzrate für andere psychische Störungen. [17] Ein erhöhtes Risiko eine Psychose zu entwickeln konnte auch für Migranten, die aus der Karibik nach Großbritannien emigrierten, [18] [19] [20] [21] und für
Migranten, die aus den Niederländischen Antillen, aus Surinam und aus Marokko in die Niederlande emigrierten, nachgewiesen werden. [22]Cantor-Graae und Selten konnten in einer Metaanalyse aufzeigen, dass das relative Risiko an einer Schizophrenie zu erkranken für Migranten aus Entwicklungsländern 3-fach erhöht war. Bei Migranten mit schwarzer Hautfarbe ist das Risiko ungefähr 5-fach erhöht, im Vergleich zu Nichtmigranten. In dieser Metaanalyse konnte festgestellt werden, dass unterschiedliche Migrantengruppen mit unterschiedlicher ökonomischer Herkunft eine signifikante Heterogenität, bezüglich des Risikos an einer Schizophrenie zu erkranken, aufweisen. [23] Das erhöhte Risiko an einer Schizophrenie zu erkranken, wird durch psychosoziale Stressoren wie soziale Isolation und Ausgrenzung erhöht [23] [24]. Weitere Stressoren bilden die wahrgenommene Diskriminierung, ein unklarer Aufenthaltsstatus, Entwurzelung, Identitätskrise sowie ein geringessoziales Netzwerk. Je grösser der kulturelle Unterschied ist, desto grösser ist der Migrationsstress. [24] [25] Dennoch ist es schwierig den Einfluss der Stressoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Erkrankungen konkret zu fassen. Aktuelle Versorgungssituation von Flüchtlingen und Asylbewerbern.Für Flüchtlinge und Asylbewerber ist die gesundheitliche Versorgung gerade im Bereich der Psychotherapie durch das Asylbewerberleistungsgesetz stark eingeschränkt. Die aktuelle EU-Aufnahmerichtlinie schreibt vor, dass der Asylbewerber eine besondere Schutzbedürftigkeit benötigt. Hierzu gehört auch die Diagnostik einer möglichen psychiatrischen Erkrankung, die möglicherweise durchTraumata verursacht wurde. In dieser Richtlinie ist zudem verankert, dass bei diesen Personen sichergestellt werden muss, dass gerade Folteropfer und traumatisierte Personen adäquat medizinisch und psychiatrisch versorgt werden müssen. [8] Dennoch haben Flüchtlinge und Asylbewerber einen erschwerten Zugang zum deutschen Gesundheitssystem. Im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) im §1 Abs.1 wird festgelegt, dass Asylbewerber, Geduldete, Ausreisepflichtige und Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus nur in Akutsituationen wie Suizidalität, bei Schmerzen und anderen akuten Erkrankungen mit einem grünen Krankenschein behandelt werden können. Dieser wird ihnen zuvor,nach §4 AsylbLG, vom Sozialamt ausgestellt. [8a] Hierbei entscheidet einfachkundiger Sacharbeiter des Sozialamtes über die Ausstellung dieses grünen Krankenscheins. [8a] Flüchtlinge und Asylbewerber haben sehr häufig Krieg und Folter im Heimatland oder Gewalt und Angst auf der Flucht erlebt. Dies führt bei diesen Menschen häufig zu Anpassungsstörungen, Angststörungen und/oder Depressionen. [27]
Mehrere Studien konnten eine bis um das 10-fache Erhöhung der Rate an posttraumatischen Belastungsstörungen bei Flüchtlingen und Asylbewerbern, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, aufweisen. [28][29] Laban et al. konnten hier einen Zusammenhang zwischen der Länge des Asylverfahrens und der Höhe der Prävalenz für psychische Störungen und somatische Erkrankungen aufzeigen. [30] Laban geht hier von einem Zusammenhang zwischen dem erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem, einer schlechten Lebensqualität, fehlender Arbeitserlaubnis und möglicher Fremdenfeindlichkeit aus. [30] In der Schweiz wurde bei 41,4 bzw. 54,0% der Asylbewerber und Flüchtlingen eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. [31] Die schweizer Studie konnte zudem offenlegen, dass bei 84,6% bzw. 63,1%der Asylbewerber bzw. Flüchtlingen Symptome von Angst und Depressionen vorlagen. [31]Fazit Zusammenfassend kann gesagt werden, dass zwischen Migration und Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit Zusammenhänge bestehen, die vielfältige Ursachen haben können. Die Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund stellen eine heterogene Gruppe dar.Hier spielen, neben Faktoren wie dem Herkunftsland, auch die Zuwanderergeneration eine Rolle. Eine weitere Bedeutung spielt auch die Tatsache, ob nur ein Elternteil oder beide Elternteile einen Migrationshintergrund haben. Weitere Einflussfaktoren sind die Aufenthaltsdauer, die Akkulturation und die kulturelle und religiöse Orientierung. [32] [33] [34] Stressoren für Menschen mit Migrationshintergrund finden sich hier unter anderem bei Unsicherheiten bezüglich des Aufenthaltsstatus, des ökonomischen Status, bei schlechter Wohnsituation, durch gesellschaftliche Ablehnung und Fremdenfeindlichkeit. [35] [6] Die in Deutschland erhobenen Studien, die Aussagen zur Prävalenz psychischer Erkrankungen machen, beziehen sich bisher meist auf die größte Gruppe von Migranten aus der Türkei.Insbesondere zur Gruppe der Flüchtlinge und der Asylanten können bisher noch keine verlässlichen Aussagen zur psychischen Gesundheit gemacht werden.
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Autor:

Mimoun Azizi aus Hagen

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