Der Studienbetrieb läuft weiter
FernUniversität Hagen schränkt Betrieb auf dem Campus ein

Zum Schutz der Beschäftigten, Studierenden und Besucher arbeitet diegrößte deutsche Universität seit dem 18. März auf ihrem Campus nur noch mit einer Minimalbesetzung. Die meisten Wissenschaftler und Beschäftigten werden im Homeoffice arbeiten.

Die Corona-Krise zwingt auch die FernUniversität in Hagen zu bisher einmaligen Maßnahmen, um Beschäftigte, Studierende und Besucher zu schützen: Am 18. März hat  sie zunächst bis einschließlich 19. April die Anwesenheit ihrer Beschäftigten aus Wissenschaft, Technikund Verwaltung auf ein Minimum eingeschränkt. Die meisten Beschäftigten arbeiten dann im Homeoffice. Nur Mitarbeitende, deren Anwesenheit für die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Versorgung und Infrastruktur notwendig ist, dürfen ihre Arbeitsplätze aufsuchen. Personen, die keine FernUni-Beschäftigten sind, dürfen seit dem 17. März die Gebäude der FernUniversität nicht mehr betreten. Ebenfalls seit dem 17. März ist die Mensa geschlossen, die Universitätsbibliothek bereits seit dem 16. März. Bis einschließlich 19. April sind auch alle öffentlichen Präsenzveranstaltungen abgesagt, ebenso alle Präsenzveranstaltungen für Studierende und Prüfungen.

Bereits am 15. März hatte das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales angeordnet, dass alle Personen, die aus Risikogebieten kommen, 14 Tage lang keine nordrhein-westfälische Hochschule betreten dürfen. Das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat den Start des Sommersemesters zunächst auf den 20. April verschoben. Die FernUniversität stellt die
Studienmaterialien ab dem Bearbeitungsbeginn auf den üblichen Wegen digital zur Verfügung, so dass die rund 76.000 Studierenden weiterstudieren können, wenn auch mit gewissen  Einschränkungen. So sind alle öffentlichen wie studienbezogenen Präsenzveranstaltungen, ebenso alle Klausuren und Prüfungen, die eine Anwesenheit vor Ort - in Hagen, in Regional- und Studienzentren oder an sonstigen Prüfungsorten - erfordern, abgesagt.

Die Hochschulleitung appelliert an alle Angehörigen der Hochschule und alle Gäste, besonnen mit der aktuellen Situation umzugehen und alle beschlossenen Maßnahmen zu unterstützen: „Sie dienen dazu, Sozialkontakte so weit wie möglich zu reduzieren und die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, so Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert und Kanzlerin Birgit Rimpo-Repp. „Wir wollen Menschenleben schützen!“ Die Maßnahmen stehen im Einklang mit den politischen Vorgaben und den Empfehlungen der Pandemie-Fachleute.

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen der Krisensituation sind weitere Entscheidungen und Maßnahmen möglich. Ausführliche aktuelle Informationen sind unter fernuni.de/corona zu finden. Studienberatung und Service-Center der FernUniversität sind per Mail unter info@fernuni-hagen.de erreichbar und werden Anfragen sobald wie möglich beantworten.

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Lokalkompass Hagen aus Hagen

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