Am 20. Mai
„Gallensteine erkennen und behandeln": Telefonaktion des Allgemeinen Krankenhauses Hagen

Dr. Beier (o.li.), Herr Heße (o.re.) und Dr. Abdulgader (u.) freuen sich auf interessante Fragen und tolle Gespräche.
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  • Foto: AKH
  • hochgeladen von Patrick Jost

Sie können klein wie ein Korn sein oder die Maße von Hühnereiern erreichen: Gallensteine. In vielen Fällen rufen die auskristallisierten Bestandteile der Gallenflüssigkeit keine Beschwerden hervor. Je nach Lage und Größe verursachen sie jedoch Schmerzen im Oberbauch bis hin zu starken Gallenkoliken. Wie die Spezialisten des Allgemeinen Krankenhaus Hagen Gallensteine diagnostizieren und wann eine Behandlung notwendig ist, erfahren Interessierte in der nächsten Ausgabe des „AKH-Expertentelefons“.

Am Donnerstag, 20. Mai, beantworten Dr. med. Holger Beier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. med. Maram Abdulgader, Leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin, sowie Arne Heße, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, alle Fragen zum Thema „Gallensteine – erkennen und wann behandeln“. Die Spezialisten sind von 16.30 bis 18Uhr unter Tel. 02331-201-1555 zu erreichen.
Gallensteine entstehen durch Veränderungen der Gallenflüssigkeit. „Flocken bestimmte Bestandteile aus, können sich winzige Kristalle bilden“, weiß Dr. med. Holger Beier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am AKH. Oftmals bleiben diese Kristalle unbemerkt. Wachsen sie jedoch weiter und verbinden sich zu größeren Steinen, verursachen sie häufig starke Schmerzen. Die Diagnose erfolgt dann zunächst mittels einer Ultraschalluntersuchung, die kleinste Gallensteine sichtbar macht. Für die besonders schwer zu entdeckenden Gallengangssteine kommt die sogenannte Endosonographie zu Einsatz. Dies ist ein hochauflösender Ultraschall von innen, mit dem auch kleinere Kristalle und andere krankhafte Veränderungen an den Gallenwegen entdeckt werden können. „Das AKH bietet alle modernsten diagnostischen Möglichkeiten zur Detektion von Gallensteinen an“, betont Dr. Beier.
Ist ein Stein in die Gallenwege verrutscht kann er endoskopisch durch eine sogenannte ERCP entfernt werden. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Magenspiegelung mit einer Zuhilfenahme von Röntgenstrahlen. „Letztendlich kann man sich dies wie die Reinigung eines Abflussrohres vorstellen. Steine, die sich im Gallengang gebildet haben, lassen sich auf diese Weise sehr schonend entfernen“, so Dr. Beier weiter.
Muss die Gallenblase entfernt werden, erfolgt diese mittels einer minimalinvasiven Operationstechnik im Rahmen einer Bauchspiegelung durch die Spezialisten der hauseigenen Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Im Rahmen der Telefonaktion erfahren interessierte Anrufer*innen, welches Diagnose- und Behandlungsspektrum das AKH anbietet und wann eine Entfernung der Steine ratsam ist. „Alle Fragen zum Thema sind herzlich willkommen. Wir sind sehr auf die Gespräche gespannt“, freut sich Dr. Beier auch im Namen von Dr. med. Maren Abdulgader und Arne Heße auf die Aktion. Am Donnerstag, 10. Juni 2021, steht dann das Vorhofflimmern im Fokus.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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