Präventionsprojekt in Wehringhausen gestartet
„GEWINN Hagen“

Malina König steht als Ansprechpartnerin für das Projekt zur Verfügung.
  • Malina König steht als Ansprechpartnerin für das Projekt zur Verfügung.
  • Foto: Stadt Hagen
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Das neue Präventionsgesetz verlangt von den Krankenkassen mehr für die Gesundheit und Gesunderhaltung der Menschen zu tun. Im Zuge dessen ermöglicht es ein von den Landeskrankenkassen NRW bewilligter Förderantrag des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen zunächst für zwei Jahre in Wehringhausen das Präventionsprojekt „GEWINN Hagen“ umzusetzen.

Die integrierte kommunale „GEsundheitsförderung WehrINghauseN“ (GEWINN) soll konkrete Programme zur Senkung von Gesundheitsbelastungen und Stärkung von Gesundheitsressourcen entwickeln und umsetzen. Die Maßnahmen richten sich an den Bedürfnissen und Belangen der Bewohnerinnen und Bewohner aus und stehen ergänzend zu den im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ laufenden städtebaulichen Maßnahmen. Die Zielgruppen sind werdende sowie junge Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche in schwierigen sozialen Lagen, Binnenmigranten aus Rumänien und Bulgarien sowie alleinstehende, ältere Menschen.
In den Lebenswelten der Menschen in Wehringhausen sollen gesundheitsfördernde Angebote entwickelt und umgesetzt werden. Dabei ist eine enge Beteiligung der Zielgruppen und der Institutionen vor Ort sowie eine Entwicklung verlässlicher Vernetzungsstrukturen wichtig. Geplant ist zunächst die Gründung eines Gesundheitsteams engagierter Kooperationspartner, die gemeinsam Ideen, Strategien und Angebote für Wehringhausen entwickeln.
Auch in zukünftigen planerischen Prozessen des Städtebaus sollen Prävention und Gesundheitsförderung stärkere Aufmerksamkeit finden. Durch die Zusammenarbeit von Gesundheitsförderung und Stadtentwicklung bietet das Projekt Potenzial für eine gesundheitsfördernde kommunale Entfaltung auch für andere Stadtteile Hagens.
Wer Bezüge zu Wehringhausen und Interesse hat, an dem Projekt mitzuwirken, kann sich bei Malina König unter Tel. 02331-207-2797 melden.

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