Schatz muss nur gehoben werden
Politiker der CDU-Ortsunionen drängen auf baldigen Lückenschluss des Lenneradwegs

Politiker der CDU-Ortsfraktionen Letmathe, Hohenlimburg und Nachrodt/Wiblingwerde, sowie Vertreter des ADFC haben sich über den aktuellen Stand der Planungen für den Weiterbau der Lenneroute informiert.
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  • Politiker der CDU-Ortsfraktionen Letmathe, Hohenlimburg und Nachrodt/Wiblingwerde, sowie Vertreter des ADFC haben sich über den aktuellen Stand der Planungen für den Weiterbau der Lenneroute informiert.
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Fahrrad fahren boomt in der Coronazeit! Nur die Infrastruktur lässt in Iserlohn und Hagen noch zu wünschen übrig. Aus diesem Grund haben sich nun CDU-Politiker verschiedener Ortsverbände getroffen, um die Lückenschließungen beim Lenneradweg voranzutreiben.

Von Andre Günther

Am weitesten sind bislang die Planungen in Iserlohn vorangeschritten. Dort befindet man sich bereits im Planungsverfahren für den Radweg zwischen dem Wohngebiet Auf der Insel und dem Hoesch-Werk. „Sollten die notwendigen Änderungen soweit umgesetzt werden, könnten wir im kommenden Frühjahr die Förderanträge stellen, so dass Anfang 2022 mit dem Bau begonnen werden kann“, gibt Sebastian Matz vom Planungsamt in Iserlohn Auskunft über den aktuellen Stand der Planungen.
So weit wie in Iserlohn ist man auf dem Hagener Stadtgebiet leider noch nicht. Es ist im vergangenen Jahr zwar schon mal ein Planungsgeld von 100.000 Euro veranschlagt worden, aber momentan gibt es noch einige offene Fragen zu klären. Hierbei geht es um den Lückenschluss zwischen dem Hoesch-Werk und der Norwich-Brücke am Beginn der Hohenlimburger Fußgängerzone. „Kopfzerbrechen macht uns aktuell noch das Nadelöhr Langenkamp. Hier haben wir zwar bereits einige Ideen gesammelt, aber noch keine endgültige Lösung gefunden“, verrät der passionierte Radfahrer und Experte Lothar Heinze. Allerdings soll eifrig daran gearbeitet werden. „Die Stadt Hagen ist mit den zuständigen Ämtern bereits in die Planungen gegangen“, meint der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Böhm.
In Richtung Altena ist man auf dem Teilstück zwischen Stenglingsen und Nachrodt auch einen Schritt weitergekommen. „Hier sind wir in guten Gesprächen mit den anliegenden Unternehmen, um den Radweg hinter den Firmen an der Lenne entlang zu planen. Offen ist aber noch, wie der Verlauf bei Lasbeck weiterführen soll. Dort müssen wir aufgrund des Brückenbaus noch ein wenig abwarten, welche Lösung am sinnvollsten ist“, sagt Sebastian Matz.
Der Anschluss Richtung Nachrodt führt dann über die Klingestraße bis hin zum alten Amtshaus. Danach gibt es trotz seit nunmehr einigen Jahren des Gedankenaustausches noch keinen Plan für die Weiterführung. „Hier ist es für uns aufgrund der Topographie äußerst schwierig, den Radweg zwischen der alten Brücke und Raststatt fortzuführen. Wir sind aber weiterhin in den Prüfungen, wie wir das Problem lösen können“, meint der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Klaus-Dieter Jacobsen.
Eines verbindet alle Politiker bei dem Ortstermin der CDU. Die Lückenschließungen beim Lenneradweg sind wichtig und sollten zeitnah umgesetzt werden. Dies findet auch Bernhard Schomm vom ADFC: „Es geht hier um mehr als nur Radwegeplanung. Es geht um die überregionale Implementierung eines Projekts mit einer Strahlkraft auf ganz Westfalen. Erst wenn die Lenneroute durchweg sicher befahrbar ist, kann man sie auch touristisch bewerben. Es ist ein Schatz, der nur gehoben werden muss.“

Politiker der CDU-Ortsfraktionen Letmathe, Hohenlimburg und Nachrodt/Wiblingwerde, sowie Vertreter des ADFC haben sich über den aktuellen Stand der Planungen für den Weiterbau der Lenneroute informiert.
Bernhard Schomm (ADFC) sieht ein großes Potential in dem Radweg.
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Lokalkompass Hagen aus Hagen

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