Sorge der Eltern vor Sexualstraftätern: Das rät die Polizei

Wenn Hinweise oder Gerüchte die Runde machen, dass es zu Übergriffen – vielleicht sogar sexueller Art - auf Kinder gekommen sein soll, sorgt dieser Umstand verständlicherweise regelmäßig dafür, dass Eltern beunruhigt sind und alles dafür tun wollen, ihre Kinder zu schützen. Das gilt insbesondere für Eltern, deren Kinder am Ende der Kindergartenzeit stehen oder als Grundschulkinder bereits ihre eigenen Wege gehen müssen.

Ungünstig ist es, wenn solche Informationen nicht nur eine erhöhte Wachsamkeit wecken, sondern die Ängste der Eltern und Kinder schüren und sie sogar lähmen.
Wichtiger wäre für Eltern und für ihre Kinder, dass sie diese Gelegenheit zum Lernen nutzen: Nehmen Sie sich als Eltern Zeit für die Sorgen und Ängste ihrer Kinder, wenn Sie wieder etwas von einem Täter hören, der Kinder nicht nur angesprochen haben soll. Helfen Sie Ihren Kindern, indem Sie mit Ihnen über diese Hinweise oder Gerüchte reden und nachfragen, welche Ideen Ihre Kinder selber haben, um sich schützen zu können. Trainieren Sie mit Ihnen, wie sie sich auf ihren Wegen verhalten können, um geschützter zu sein, und was sie unternehmen können, um Hilfe zu bekommen, wenn sie welche brauchen.

Trainieren Sie mit Ihrem Kind das Leben in unserem Alltagsdschungel:
- Üben Sie mit Ihrem Kind die Wege, die es regelmäßig geht.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind zusammen mit anderen Kindern unterwegs ist.
Eine Gruppe ist in der Regel immer geschützter, als ein einzelnes Kind!
- Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es sich immer abmeldet.
Jemand Vertrautes sollte immer wissen, wo sich Ihr Kind aufhält!
- Üben Sie das konsequente Einhalten von Absprachen, wie z.B. verabredete Uhrzeiten.
- Denken Sie mit Ihrem Kind durch, was es tun kann, wenn es Hilfe braucht.
So wird es in einer Notsituation eher reagieren können!

Weitere Informationen gibt es beim Kommissariat Vorbeugung unter Tel. 986-1520. Die Mitarbeiter kommen gerne zu Elternabenden in Kindergärten und Schulen und können dann auch umfangreicher darüber informieren, wo die Gefahren tatsächlich liegen und was man tun kann, um seine Kinder schützen zu können.

Nicht nur weil wir selber Kinder haben, nehmen wir Ihre Ängste ernst und seien Sie sicher: Wir gehen jedem Hinweis nach!

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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