Gefährliche Volkskrankheit
Vorhofflimmern is Thema: Telefonaktion mit Experten des Evangelischen Krankenhauses Haspe

Priv.-Doz. Dr. med. Harilaos Bogossian, Chefarzt im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.
  • Priv.-Doz. Dr. med. Harilaos Bogossian, Chefarzt im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.
  • Foto: Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe
  • hochgeladen von Patrick Jost

Vorhofflimmern ist eine gefährliche Volkskrankheit. „Sie betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern häufig auch Sportler“, weiß Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian. Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe und sein Team vom Mops sind Experten in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Hagen. In einer Telefonaktion zum Thema „Vorhofflimmern behandeln – Schlaganfallrisiko senken“ stehen der Chefarzt sowie weitere Ärzte der Kardiologie für Fragen der Interessierten bereit.Die Aktion findet am Dienstag, 13. April, von 16 bis 18 Uhr unter Tel. 02331/4762999 statt.
Einen unregelmäßigen Herzschlag spürt fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens. Das macht Angst und Sorgen. „In manchen Fällen sind Herzrhythmusstörungen ganz harmlos, in anderen lebensbedrohlich“, betont Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian. Der Kardiologe betont: „Daher ist es wichtig, die Rhythmusstörung frühzeitig zu erkennen und exakt einzuordnen.“ Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Daran leiden allein in Deutschland etwa eine Million Menschen. „Dabei ziehen sich die Herzvorhöfe nicht mehr regelmäßig zusammen und es können Blutgerinnsel entstehen“, erklärt Dr. Bogossian. „Ein Schlaganfall kann die Folge sein.“ Da Vorhofflimmern bei der Hälfte aller Patienten ohne Beschwerden auftritt, merken viele Betroffene es nicht. Unbehandelt sind diese Menschen schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt.
Etwa 30.000 Schlaganfälle entstehen so jährlich. Bei bestimmten Patienten ist eine blutverdünnende Medikation die Basis der Therapie. Daneben kommt beim Vorhofflimmern eine medikamentöse Therapie oder eine sogenannte „Ablationstherapie“ infrage. Hierbei wird Gewebe im linken Herzvorhof verödet. Dies kann bei geeigneten Patienten zu einer längerfristigen Beschwerdefreiheit führen. „Um die bestmögliche individuelle Therapie einzuleiten, ist eine ordentliche kardiologische Untersuchung wichtig“, so Chefarzt Dr. Bogossian. Im Evangelischen Krankenhaus Haspe kommen sämtliche moderne Diagnostik- und Therapieverfahren zur Anwendung inklusive moderner 3D-gestützter Verfahren bei komplexeren Rhythmusstörungen. Der Hasper Experte ist ein anerkannter Spezialist für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Und dies nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus bis hin zur Europäischen Herzrhythmus-Gesellschaft. Am Mops steht ihm ein erfahrenes Team von sieben Oberärzten zur Seite. Näheres auf www.hagen-kardiologie.de

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Lokalkompass Hagen aus Hagen

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