Theorie und Praxis in der Goldschmiedeausbildung
"Dual!": Neue Ausstellung im Goldschmiedehaus des Hagener Freilichtmuseums

Am kommenden Sonntag, 16. Juni eröffnet das LWL-Freilichtmuseum in Hagen ab 14 Uhr eine weitere Ausstellung zur handwerklichen Ausbildung heute. Im Goldschmiedehaus im LWL-Freilichtmuseum Hagen startet die Ausstellung "DUAL! Theorie und Praxis in der Goldschmiedeausstellung". Neben der Theorie werden auch die hübschen, fertigen Schmuckstücke der Azubis gezeigt.
  • Am kommenden Sonntag, 16. Juni eröffnet das LWL-Freilichtmuseum in Hagen ab 14 Uhr eine weitere Ausstellung zur handwerklichen Ausbildung heute. Im Goldschmiedehaus im LWL-Freilichtmuseum Hagen startet die Ausstellung "DUAL! Theorie und Praxis in der Goldschmiedeausstellung". Neben der Theorie werden auch die hübschen, fertigen Schmuckstücke der Azubis gezeigt.
  • Foto: LWL
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Am Sonntag, 16. Juni eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Ausstellung „Dual!“ im Goldschmiedehaus seines Hagener Freilichtmuseums. Auch hier geht es um die Ausbildung im Handwerk wie in der großen Sonderausstellung „Stift, Lehrling, Azubi“ in diesem Jahr.

Der Ausstellungstitel „Dual!“ greift das Besondere der handwerklichen Lehre in Deutschland auf: Die koordinierte betriebliche und schulische Ausbildung. Sie gibt Einblicke in das duale Ausbildungssystem im Handwerk, das weltweit als Vorbild gilt. Die stellvertretende Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, Monika Schnieders-Pförtsch freut sich: „Im Goldschmiedehaus des LWL-Freilichtmuseums zeigt die Ausstellung am Beispiel des Goldschmiedehandwerks diese kombinierte theoretische und praktische Ausbildung mit einem Schwerpunkt auf den schulischen Aktivitäten.“
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Ergebnisse aus den „Werkstattwochen“ innerhalb der Berufsausbildung. In den verschiedenen Abschnitten ihrer Ausbildung bearbeiten die Azubis in jeweils einer Woche vorgegebene Aufgaben von der Planung bis zur konkreten Ausführung. In der Ausstellung zu sehen sind etwa 100 Ergebnisse aus den vier Ausbildungsjahren, wie Messer, Löffel, Tiere und Emaillearbeiten. Diese unterschiedlichen Objekte zeigen die Fertigkeiten der Auszubildenden und wie sie verschiedene Techniken und Materialien verwenden.
Eine Bilderschau, die Situationen und Momente aus den Ausbildungen illustriert, ergänzt die Ausstellung.
Zur Ausstellung gehört eine kleine Präsentation von Gesellenstücken. Persönliche Zitate der Goldschmiede vertiefen, was sie damit verbunden haben und was ihnen das Stück heute bedeutet.
„Alle präsentierten Arbeiten verdeutlichen sehr schön, welche grundlegende handwerklichen Techniken in der Ausbildung erlernt werden müssen und welche theoretischen Kenntnisse vorausgesetzt werden“, sagte die stellvertretende Museumsleiterin Dr. Anke Hufschmidt.
Erarbeitet wurde die Präsentation in Kooperation mit dem BKO [Berufskolleg Ost] Essen.
Die Ausstellung dauert bis zum Ende der Saison (31. 10.2019).

Begleitveranstaltung

Am Eröffnungstag, Sonntag, 16. Juni können die Besucher bei einer praktischen Edelsteinbestimmung zuschauen. Von 14 – 16.30 Uhr ist Dorothe Parchettka, Gemmologin und Diamantgutachterin, zu Gast und demonstriert, wie Fachleute Edelsteine von ähnlichen Steinen und Imitationen unterscheiden können.

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