Die Welt im Kleinformat
Vom Schiff bis zum Quatrokopter: Modellbautag am Sonntag im Freilichtmuseum Hagen

Am Sonntag treffen sich Schiff-, Flugzeug-, Auto- und Kartonmodellbauer und ihre Fans im Hagener Freilichtmuseum. Die unterschiedlichen Modelle werden an verschiedenen Plätzen im unteren und mittleren Museumsbereich entlang der Wege, in und an den historischen Fachwerkgebäuden ebenso zu sehen sein wie auf den Teichen im Museumsgelände oder in der Luft darüber.  | Foto: Freilichtmuseum Hagen
  • Am Sonntag treffen sich Schiff-, Flugzeug-, Auto- und Kartonmodellbauer und ihre Fans im Hagener Freilichtmuseum. Die unterschiedlichen Modelle werden an verschiedenen Plätzen im unteren und mittleren Museumsbereich entlang der Wege, in und an den historischen Fachwerkgebäuden ebenso zu sehen sein wie auf den Teichen im Museumsgelände oder in der Luft darüber.
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Zu Wasser, zu Land oder in der Luft: Modellbau ist nach wie vor ein faszinierendes Hobby. Nicht umsonst pilgern alljährlich viele tausend Enthusiasten auf die Intermodellbau in Dortmund oder treffen sich traditionell zu den Modellbautagen im Hagener Freilichtmuseum. Am Sonntag, 30. Juni, ist es wieder soweit:
Modellbauer aus ganz NRW kommen ins Mäckingerbachtal, um ihre Modelle zu präsentieren und mit den Besuchern zu fachsimpeln.

Funktionstüchtige Modelle zu bauen, ist eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die viel technisches Verständnis und handwerkliches Geschick verlangt. An manchen Modellen sind die Modellbauer drei bis vier Jahre bschäftigt, oft mit der Lupe, um die winzigen Details so „echt“ wie möglich nachzubilden.
Viele Schiffsmodelle entfalten ihre Wirkung besonders durch die liebevolle Detailarbeit, der Auto- und Flugzeugmodellbau ist mehr eine technische Herausforderung. Neben der Detailtreue ist für die Flugmodelle eine herstellbare, genügend stabile und funktionstüchtige Leichtbaukonstruktion gefragt. Die Modellbauer fachsimpeln gerne mit den Museumsbesuchern über ihre mitgebrachten Segelflugzeuge, Hubschrauber, Kopter, Crawler, Dampf- und Rennboote, Kartonmodelle, Panoramen, Straßenbahnmodelle, Auto- und Lkw-Modelle. Zusätzlich zu der Rennwagenausstellung lockt ein Wettbewerb, bei dem Jungen und Mädchen mitmachen können. Dem jeweils besten Mädchen und Jungen winkt als Gewinn neben Pokalen die Teilnahme bei dem Tamiya-Endausscheidungsrennen in Sonneberg.
Teilnehmen werden unter anderem Modellbauclubs aus Iserlohn, Dortmund, Köln, Schwelm, Mini-Truck Club-Recklinghausen, Duisburg, Witten, Schwerte, Waltrop, das Westfalia-Team. Auch Spiele wie Table-Top, Bloodbowl und andere werden vorgestellt und bieten die Gelegenheit damit zu spielen. Eine kleine Dampfeisenbahn aus dem Technikmuseum Freudenberg dreht ihre Runden und lädt Kinder und Erwachsene zum Mitfahren ein.
Die museumseigene Messinggießerei ist am Modellbautag in Betrieb. Dort können die Besucher mit Hilfe von Sandformen kleine Metallmodelle herstellen. Mit fachmännischer Unterstützung gießen sie flüssiges Metall in diese Sandformen hinein und fertigen so die Gussteile. Anschließend können die Besucher diese kleinen Werkstücke als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Und wie an jedem Tag sind auch an diesem Tag die historischen Museumswerkstätten in Betrieb.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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