Jugendregionalliga 2 U16 weiblich (JRL2U16W)
Erste Begegnung auf Augenhöhe

TSV Hagen 1860 – Dragons Rhöndorf   78:57 (31:30)

Nach einer Woche mit nur mittelmäßiger Trainingsbeteiligung aufgrund von Klassenfahrten und Verletzungen ging es für den TSV in ein ganz wichtiges Spiel im Kampf um die nächste Runde. Erneut ohne Ylva Hering und Julia Müller musste nun quasi auch auf Johanna Niehaus verzichtet werden, die nur sehr begrenzt Minuten spielen konnte. Des Weiteren waren einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen, was die Situation für das Spiel nicht unbedingt einfach machte.

Die Mannschaft startete sehr schwach in die Partie, offensiv meist kopflos und ohne Struktur, defensiv ohne Einsatz verlor man das erste Viertel deutlich mit 9-20. Deutliche Ansagen in den Auszeiten und in der Viertelpause schienen dann aber zu fruchten und der TSV begann die Aufholjagd mit steigender defensiver Identität. Offensiv angeführt von Kapitän Frida Neuhaus, die zwei Dreier hintereinander traf, schöpften die 1860er mehr und mehr Mut, sodass man zur Halbzeit vorbeiziehen konnte. Einen Schockmoment gab es noch im zweiten Viertel, als Joline Radtke umknickte und verletzt nicht mehr weiterspielen konnte.

In der zweiten Halbzeit war das Ziel des TSV die Aufbauspielerin der Dragons aus dem Spiel zu nehmen, die bis dato fast ungehindert schalten und walten konnte, wie sie wollte. Mit Anpassungen der Defense gelang dies auch, sodass sich der TSV absetzen konnte. Als sich die Aufbauspielerin am Ende des dritten Viertels ausfoulte, stieß sie die Tür für den TSV auf endgültig wegzuziehen. Bis zum Ende sollte der TSV ein hart umkämpftes Spiel nach Hause bringen und das Ergebnis noch in die Höhe schrauben.

Das Trainerduo hielt nach dem Spiel fest: "Wir haben heute definitiv Charakter bewiesen. Nach dem energielosen Auftreten im ersten Viertel waren wir sehr unzufrieden und konnten uns dann steigern. Frida Neuhaus und Acelya Sengül haben uns heute offensiv getragen, sie haben einen sensationellen Job gemacht und viele Dinge im eins gegen eins umgesetzt, die wir trainiert haben. Außerdem haben sich Maya Backhove und Hannah Hagedorn ein großes Lob verdient, die sehr viel einstecken mussten und trotzdem weitergekämpft haben und viele Rebounds gegen deutlich größere Spielerinnen geholt haben. Zusätzlich hat sich heute auch nochmal gezeigt, dass die Mädels mittlerweile eine sehr gut funktionierende Truppe sind, die sich gegenseitig unterstützen und aufbauen, was uns nach dem deutlichen Rückstand wieder ins Spiel gebracht hat."

Für den TSV spielten:
Scholz (6), Jüng, Schmidtkunz (4), Neuhaus (28), Niehaus, Radtke, Backhove (7), Sengül (2)1, Hagedorn (13)

Autor:

Thomas Lubrich aus Hagen

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