Krombacher Challenge 2015 - Finale mit Phoenix Hagen

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PHOENIX TRIFFT IM FINALE DER KROMBACHER CHALLENGE AUF AVELLINO

Phoenix Hagen hat im Halbfinale der Krombacher Challenge am Samstag die BG
Göttingen mit 99:82 (51:45) geschlagen. Damit sind die Feuervögel ins
Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den italienischen Erstligisten
Scandone Avellino eingezogen. 1.256 Zuschauer sahen in der Arena am
Ischeland einen überzeugenden Auftritt der Hagener beim
Vorbereitungsturnier. Im anderen Halbfinale hatte Avellino die Telekom
Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen.

Für Hagen starteten Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott
und Owen Klassen. Die ersten zwei Punkte der Partie gingen auf das Konto
von Phoenix-Rückkehrer Hess. Die Gäste konnten sich zunächst leicht
absetzen, weil sie aus der Distanz hochprozentig scorten. Knapp zwei
Minuten vor Ende des ersten Viertels glich D.J. Covington zum 23:23 aus.
Nach Viertelende stand es 29:26 für Phoenix. Im zweiten Viertel gelang
Göttingen zweimal der Ausgleich, bevor die Feuervögel wieder in Führung
gingen. Nach kurzem Führungswechsel lag Phoenix zur Pause mit 51:45
vorne.

Ihren Vorsprung konnten die Gastgeber im dritten Viertel ausbauen. Elliott
brachte sein Team per Dreier zum 61:50 erstmals zweistellig in Führung.
Göttingen kämpfte sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte zurück. Doch
Phoenix punktete weiter wie am Fließband, insbesondere durch Elliott und
Covington. Mit 16 Punkten führten die Feuervögel zwischenzeitlich. Das
dritte Viertel endete mit 81:69. Im letzten Spielabschnitt baute Hagen die
Führung aus. Mit 99:82 gewann Phoenix am Ende und zog damit ins Finale am
Sonntag um 17.30 Uhr gegen Scandone Avellino ein. Neuzugang D.J. Covington
wurde Topscorer mit 23 Punkten und steuerte dazu sagenhafte 20 Rebounds
bei.

Im ersten Halbfinale hatte Scandone Avellino aus der Serie A, der erste
internationale Teilnehmer bei der Krombacher Challenge, die Telekom
Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen. Die Partie begann sehr ausgeglichen.
Nach dem ersten Viertel führte Bonn mit 19:18. In die Pause gingen die
Italiener nach einem Buzzerbeater-Dreier von Ex-Bonner Benas Veikalas mit
einer knappen 39:37-Führung. Auch nach dem dritten Viertel hatte sich die
Differenz beim Stand von 57:55 für Avellino nicht verändert. Im
Schlussviertel gaben die Italiener noch einmal richtig Gas und zogen den
Rheinländern davon. Am Ende gewannen sie deutlich mit 88:70 und sind
damit Finalgegner von Phoenix Hagen.

Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sagte nach dem Sieg: „Ich bin insgesamt
zufrieden mit dem Sieg. Wir haben wesentlich konzentrierter gespielt als
im letzten Viertel gegen Oostende und unsere Stärken mehr zur Geltung
gebracht. Die Rebound-Überlegenheit war mitentscheidend. Nach der Pause
haben wir defensiv umgestellt und dadurch auch die Göttinger Dreier
kontrolliert. Niklas Geske war noch nicht bei vollen Kräften, deswegen
hat er nicht so viel gespielt. Dafür ist Jonas Grof super
eingesprungen.“

Die Halbfinals im Überblick:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell
(12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske
(5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp
(12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3),
Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.),
McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),
Lawrence (3/1, 11 Ass.), Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino: Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14),
Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2),
Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256

Die Spiele am Sonntag, 27.09.:

15.00 Uhr, Spiel um Platz 3: Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen
17.30 Uhr, Finale: Phoenix Hagen – Scandone Avellino

---------------------------------
Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA

Hier nun die Bilder aus beiden Spielen.

Autor:

Kai-Uwe Hagemann aus Hagen

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