2. Basketball-Bundesliga
Nach Derbyniederlage bleibt Phoenix Hagen auf Platz 17

Das NRW-Derby zwischen Phoenix Hagen und dem FC Schalke 04 Basketball am 11. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga ProA lieferte die erwartete Spannung und einen knappen Spielverlauf, am Ende stand aber wieder eine Niederlage für Phoenix auf dem Block. Die Feuervögel verlieren 76:79 (41:44) und bleiben mit zwei Siegen und 9 Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Phoenix Hagen startete am Sonntagabend mit Neuzugang Jonathan Octeus, Kyle Leufroy, Jonas Grof, Dominik Spohr und Javon Baumann in die Partie. S04-Coach Raphi Wilder schickte Jordan Spencer, Darnell Dunn, Courtney Belger, Adam Touray und Thomas Szewczyk ins Rennen.
Die ersten Punkte des Abends konnte Javon Baumann für die Feuervögel zum 0:2 ergattern und auch Jonathan Octeus kam schnell zu seinen ersten beiden Zählern im Phoenix-Trikot. Wenig später zeigte er auch aus der Distanz Treffsicherheit und scorte zum 11:4 – ein gelungener Start ins Derby. Doch ein 3-Punkte-Spiel von Adam Touray und der von der Bank kommende Johannes Joos hielten die Schalker stets in Reichweite (11:15). Baumann sorgte vor allem im ersten Viertel offensiv für spektakuläre Momente, das Spiel geriet aber schnell auf Augenhöhe und so stand nach 10 Minuten das 23:26.
Zwar erhöhten die Feuervögel den Vorsprung nach einem Aminu-Steal schnell, doch auch die Schalker legten eine Schüppe drauf, unter den Körben hielten ein defensivstarker Björn Rohwer und der spätere Topscorer Johannes Joos stand und Lavon Hightower brachte sein Team Kurzerhand auf 29:31 heran. Der erneut eingewechselte Jonathan Octeus sorgte an der Freiwurflinie und mit einem weiteren spektakulären Steal zum 29:35 wieder für etwas Abstand. In dieser Phase konnte vor allem ein starker Joel Aminu dazu beitragen, dass dies über weite Strecken des Viertels so blieb, die Zone der Schalke machte den Feuervögeln jedoch zu schaffen und so endete auch das zweite Viertel ausgeglichen und man trennte sich bei 41:44 in die Pause.
Die Starting Five versuchte nun wieder ihr Glück. Nachdem Grof zweimal verlegte, konnte Kyle Leufroy schließlich scoren und legte zum 44:51 und 47:53 auch gleich noch zweimal nach. Javon Baumann musste nach seinem frühen vierten Foul erst einmal zwangspausieren, dafür kam Adam Pechacek, der sich zunächst gegen die Schalker Big Men schwer tat. Ein Dreier und ein Korbleger von Jordan Spencer holten schließlich die erste Führung der Schalker zum 54:53. Shavar Newkirk konnte gleich zweimal erhöhen, doch nachdem ein defensiv sehr gut aufgelegter Michael Gilmore für Hagen einen seiner sechs Rebounds holte, konnte Joel Aminu zum 58:60 die Führung -zumindest kurz- zurückholen. Mit einem hauchdünnen 63:62-Rückstand ging es ins letzte Viertel.
Pechacek, der mit dem Spielverlauf immer mehr in seine Form fand, konnte zügig mit einem der wenigen gelungenen Hagener Dreier zum 63:65 erhöhen und während auf Seiten der Hausherren zu Viertelbeginn offensiv wenig ging, schraubten die Hagener ihren Vorsprung zunächst weiter nach oben. Doch das Derby machte seinem Namen alle Ehre und als Courtney Belger zum 71:72 Schalke wieder ganz nah ran brachte und Johannes Joos zur 73:72-Führung traf, war die Partie 4 Minuten vor Schluss wieder völlig offen. Wiederum Joos und Belger legten für Schalke nach und zogen bis auf 77:72 weg. Der Siegeswillen war aber auch den Feuervögeln an diesem Abend noch deutlich anzumerken und so konnte Jonathan Octeus 9 Sekunden vor Schluss noch einmal auf 77:76 verkürzen, verpasste jedoch den Ausgleich an der Freiwurflinie. Belger hingegen bewies seine Qualitäten genau dort und erhöhte zum 79:76, ein kaum machbarer Dreierversuch von Kyle Leufroy mit Ablauf der Uhr verfehlte sein Ziel und besiegelte die 76:79-Auswärtsniederlage beim FC Schalke 04 Basketball.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Zunächst Glückwunsch an Schalke und Coach Wilder – man konnte heute gut sehen, wie sie sich im Training sehr gut auf uns eingestellt haben und gewisse Situationen geübt haben. Uns hat heute das vierte Viertel das Genick gebrochen. Da haben wir zu früh einen Lauf kassiert und uns zu nervös und unsicher gegeben. Wir haben im Gegensatz zu Schalke nicht immer zeigen können, was wir trainiert hatten und so geht der Sieg heute sicher verdient an die Gastgeber. Es ist in der Tat keine leichte Situation für uns. Wir haben jetzt sechs Spiele in Folge mit ein, zwei Würfen verloren. Es ging mit dem Buzzerbeater von Carter los und wir haben uns bis heute nicht die nötige Leichtigkeit erarbeitet, in solchen Situationen am Ende zu bestehen. Mit Jonathan haben wir einen guten Fang gemacht und sind weiterhin davon überzeugt, dass wir es schaffen können.“

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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