2. Basketball-Bundesliga
Nach Fehlstart siegt Phoenix Hagen souverän in Rostock

Der 16. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga ProA und gleichzeitig der letzte Spieltag vor Weihnachten führte Phoenix Hagen in den hohen Norden zu den Rostock Seawolves. Nachdem Phoenix einen desaströsen Start hingelegt hat, fand das Harris-Team zunehmend in seinen Rhythmus und holte sich nach einer Aufholjagd souverän einen 87:74-Sieg bei den Seawolves ab.

Phoenix Hagen ist am frühen Sonntagnachmittag ohne Jasper Günther, der in der Heimat Gespräche mit potenziellen neuen Clubs führt, in der Stadthalle Rostock angetreten. Die Starting Five bestand aus Jon Octeus, Kyle Leufroy, Jannik Lodders, Dominik Spohr und Javon Baumann.
Ausgerechnet der Lüdenscheider Haris Hujic, der in der Jugend für die Feuervögel aktiv war, schenkte den Hagenern den ersten Dreier ein und startete einen beeindruckenden Lauf der Seawolves. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Diouf und Hicks sorgten für acht weitere Rostocker Punkte während die Hagener noch orientierungslos wirkten. Nach knapp vier Minuten unterbrach Coach Harris den völlig verschlafenen Start dann mit einem Timeout. Doch auch das sollte keine Besserung bringen. Diouf legte noch zum 13:0 nach, während Hagen weiterhin nicht ins Spiel fand. Nach sechs Minuten verwandelte dann Jannik Lodders endlich zwei Freiwürfe (13:2). Bis zum ersten Feldkorb von Adam Pechacek sollte es sogar über sieben Minuten dauern. Kurz vor Viertelende ging die Partie dann auch für die Hagener los und bis zum Abpfiff bedeutete das einen 14:20-Rückstand für die Feuervögel.
Den Schwung aus dem ersten Viertel übertrugen die Feuervögel mühelos in den zweiten Spielabschnitt und kämpften sich Schritt für Schritt wieder heran. Ein Drei-Punkte-Spiel von Jonas Grof zum 22:19 ließ schnell hoffen. Jedoch verließ die Hagener zunächst ein wenig das Wurfglück im Gegensatz zu den Rostocker Distanzschützen. Kyle Leufroy, sonst stärkster Phoenix-Werfer, verfehlte gleich drei Mal in Folge den Ring während Tony Hicks seinen bereits dritten Dreier zum 27:21 nachlegte. Leufroy zeigte sich dafür an der Freiwurflinie gewohnt fehlerfrei und nach vier erfolgreichen Versuchen konnte Javon Baumann zum 27:27 (5:33 Min.) ausgleichen. Die erste Führung des Nachmittags folgte durch Octeus von der Linie und nachdem Filip Skobalj wieder für einen Führungswechsel sorgte, fielen auch bei Phoenix endlich die Dreier. Spohr und Lodders schraubten die Führung von außen nach oben und die Hagener zogen das Tempo ordentlich an. Nachdem auch Aminu und Pechacek nachlegten griff Coach Skobalj beim 34:41 zum Timeout. Pechacek stellte den 34:43-Halbzeitstand her.
Die erwartet hart umkämpfte Partie zweier Tabellennachbarn entwickelte sich zu Beginn der zweiten Spielhälfte zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Hagenern gelang es nicht, die treffsicheren Rostocker an der Dreierlinie zu stoppen und so sorgten Hujic und Nicholas wieder für Punkte aus der Distanz. Der Vorsprung der Feuervögel schrumpfte dadurch zwar ein wenig, ein starker Javon Baumann sorgte aber unter dem Korb für Ordnung und hielt die Hagener auf Kurs (42:51). Doch dann legten die Rostocker, angeführt von Haris Hujic und Donte Nicholas, einen 7:0-Lauf hin und zwangen das Harris-Team bei 49:51 zur Auszeit. Es folgte der Ausgleich durch Nicholas bevor Kapitän Spohr seine Mannschaft durch einen Korbleger mit Foul wieder in Führung brachte (51:54). Wiederum Dominik Spohr und Jonas Grof legten noch von der Dreierlinie nach und so ging es mit einem kleinen Polster in den letzten Spielabschnitt (57:62).
Nach einem verfehlten Dreierversuch von Nicolas Buchholz konnte Joel Aminu die Hagener Führung per Korbleger ausbauen und Adam Pechacek zum 57:66 (7:02 Minuten) mit einem Dunk noch einen draufsetzen. Coach Skobalj rief sein Team noch einmal zusammen, doch Phoenix Hagen verschaffte sich wieder einen etwas komfortableren Vorsprung und während die mitgereisten Fans „Last Christmas“ in Dauerschleife sangen und maßgeblich an der Stimmung in der Rostocker Stadthalle beteiligt waren, konnten die Feuervögel ihren zweistelligen Vorsprung souverän verteidigen. Nach einem Dreier von Octeus zum 66:76 wurde die Partie noch einmal unfreiwillig durch eine ausgefallene Anzeigetafel unterbrochen. Für Rostock drehte vor allem Topwerfer Donte Nicholas ordentlich auf, spätestens nach Spohrs Dreier zum 71:81 anderthalb Minuten vor Schluss war der vierte Sieg in Folge für Phoenix Hagen dann aber greifbar. Leufroy und Octeus sorgten mit einem Alley Oop für das 74:85 und Joel Aminu stellte letztlich den 74:87-Endstand an der Freiwurflinie her.

Mit vier Siegen in Folge geht es für Phoenix Hagen nun in die Mini-Weihnachtspause bevor am 28. Dezember das große Derby gegen die Bayer Giants Leverkusen in der Krollmann Arena ansteht.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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