Borussia Dortmund kurz vor dem Abstieg in die Mittelmäßigkeit?
Schicksalsspiel für BVB Trainer Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin

Eine Niederlage bei Hertha BSC Berlin oder auch nur ein schwaches Spiel seiner Mannschaft, dürfte das aus für BVB-Trainer Lucien Favre in Dortmund bedeuten.
  • Eine Niederlage bei Hertha BSC Berlin oder auch nur ein schwaches Spiel seiner Mannschaft, dürfte das aus für BVB-Trainer Lucien Favre in Dortmund bedeuten.
  • Foto: Foto: Ulrich Rabenort
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Tabellenplatz sechs mit einem fünf Punkte Abstand zum Tabellenführer Mönchengladbach kurz vor der Winterpause. Das hatte sich die BVB-Führung um Hans-Joachim Watzke zu Beginn der Spielzeit wohl nicht gedacht. In den Köpfen der Spieler scheint die Abfuhr bei den Bayjuwaren und die schlechte erste Halbzeit gegen den SC Paderborn, immer noch in manchen Spielphasen eine Verunsicherung hervorzurufen.
Blutleer und ohne Biss in München, wie auch bereits in Ansätzen bei einigen Spielen zuvor. Ist es vielleicht doch die oft diskutierte fehlende Mannschafts-Mentalität?
Wie auch immer, so geht es auf jeden Fall beim BVB nicht weiter. Von einem Titelaspiranten kann in dieser Verfassung nicht mehr gesprochen werden.
Nun gastierten die Dortmunder im Champions-League-Kracher beim FC Barcelona. Auch da gab es wieder zumindest eine Halbzeit lang eine ähnlich schwache Leistung der Mannschaft. Sollte auch das Spiel gegen Hertha BSC am Wochenende keine Wende aufzeigen, ist Trainer Favre wohl nicht mehr zu halten.

Nach der Länderspielpause vor ein paar Tagen, war es für den 62jährigen Trainer Favre natürlich nicht leicht die Mannschaft wieder zu konsolidieren. Durch die Berufung von Stammspielern in diversen National-Teams, konnte die Mannschaft weder aufgebaut noch eingespielt werden. Insgesamt waren 14 Spieler, ohne den verletzten Marco Reus, von Borussia Dortmund aus dem Kader für ihre Nationalmannschaften nominiert.
Gefragt sind jetzt Spieler für die nächsten anstehenden Begegnungen, die die Ärmel auf dem Platz hochkrempeln können und von der ersten Minute an Kampfmoral, Aggresivität und Siegeswillen ausstrahlen. Spieler ohne faire Agressivität oder Disziplinlosigkeit außerhalb des Spielfeldes,  gehören auf die Bank oder auf die Tribüne! Auch wenn dadurch die Qualität der Mannschaft geschwächt werden sollte.
Ob die Einkaufspolitik der Verantwortlichen vor allem bei den  Stürmern vor der Saison falsch war, ist jetzt eh müßig zu hinterfragen. Wo es fehlt, ist natürlich in erster Linie die Durchschlagskraft in der vordersten Reihe. Bekanntlich schießen vorrangig Stürmer Tore und machen Bälle fest, die nach vorne gespielt werden. Nach einer langen Verletzungspause, gab es die Möglichkeit Paco Alcácer als Stürmer in vorderster Linie spielen zu lassen. Doch der verletzte sich in den Anfangsminuten gegen Paderborn und muss nun schon wieder ersetzt werden.
Der BVB hat aber momentan keinen Top Stürmer der die Tore schießen könnte.

BVB-Spieler sollten Profi-Status überdenken

Laut Julien Brandt, der ja auch bei der Nationalmannschaft weilte, hat so gut wie alles in München und in der 1. Halbzeit im Heimspiel gegen Paderborn gefehlt.
Doch das sind Aussagen von Spielern, die bereits vor Wochen durch die Medien gingen.
Die Spieler selbst sind es, die freiwillig diesen Beruf gewählt haben. Sie sind nun Profis und sollten ohne permanent darauf hingewiesen zu werden, immer 100% der möglichen körperlichen Leistung in jedem Spiel abrufen!
Will man von gegnerischen Fans nicht mit -HaHa BVB- begrüßt werden, kann es für die Spieler vom BVB nur heißen: Nicht reden, konzentriert spielen und über 90 Min. zeigen, was in der Mannschaft steckt. Und das schleunigst im Berliner Olympia-Stadion bei der Berliner Hertha!

Autor:

Ulrich Rabenort aus Hagen

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